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Oberlungwitzer Sportverein eV

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Tel./Fax 03723 - 700 172

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allg. Sportgruppen Klaus Wawra Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kontaktinfos
Dienstag, 02 Juni 2020

Spielberichte Saison 2019/20

Oberlungwitzer SV - TSV IFA Chemnitz // 3:1 (0:1)

  • Veröffentlicht: Sonntag, 15. Dezember 2019 21:46
  • Geschrieben von Kai Wuestner

Oberlungwitzer SV - TSV IFA Chemnitz // 3:1 (0:1)

Oberlungwitz kommt mit einem blauen Auge davon und überwintert einstellig. Dabei sah es lange Zeit nicht allzu rosig für die OSV-Kicker aus.
In Kenntnis über die spielerischen Qualitäten der Gäste, stellte Trainier Frank Wüstner anstatt dem bekannten System auf 4-1-2-1-2 (enge Raute) um. Trotz des hohen Pressings konnten sich die Gäste in den ersten 45 Minuten einige Male spielerisch befreien. Dies zeigte auch wieder, dass die IFA bedeutend besser ist, als ihr aktueller Tabellenplatz. Die Hausherren, die mit der Bürde "Favorit" ins Spiel gehen mussten, zeigten dagegen in den ersten 45 Minuten eine Leistung zum Vergessen: katastrophale Passquote, schlechte erste Kontakte und zu viel dummes Gerede auf dem Feld. Folglich ging der Gast aus Gablenz nicht ganz unverdient in Führung. Nach der Halbzeit mussten sich die Roten neu finden und wollten ein anderes Gesicht zeigen. Nach Systemumstellung auf die bekannte Formation rissen die Strumpfstädter das Ruder auch wieder rum. Eine Hereingabe konnte Erik Wüstner auf Nils Leuschner ablegen, der den Ball ins Netz drosch. Kurz darauf segelte ein Freistoß von Erik Wüstner an Freund und Feind vorbei ins Tor und der Spielverlauf der ersten Halbzeit war auf den Kopf gestellt. Für die Entscheidung sorgte Kai Wüstner, mal wieder per Kopf, nach Flanke Nils Leuschner. Man of the Match wurde aber ganz klar der stark aufspielende Martin Falke.

Fazit: Durch eine deutliche Leistungssteigerung geht das Ergebnis letztlich auch in Ordnung. Der OSV nimmt mit 21 Punkten einen starken 9.Tabellenplatz ein und kann über die Wintermonate hinweg entspannt in die Rückrunde blicken. In einem gesondertem Jahresrückblick mit Trainer Frank Wüstner verabschieden wir uns morgen in die Weihnachtsunterbrechung, bevor es bald mit der Vorbereitung auf die Hallenlandesmeisterschaft weiter geht.

Oberlungwitzer SV - SV Merkur 06 Oelsnitz // 2:0

  • Veröffentlicht: Sonntag, 08. Dezember 2019 23:10
  • Geschrieben von Kai Wuestner

Oberlungwitzer SV - SV Merkur 06 Oelsnitz // 2:0

Im Heimspiel gegen die Nummer 3 im Vogtland gaben die Oberlungwitzer die richtige Antwort auf das Fortunaspiel. Ein nie gefährdeter 2:0 Heimsieg, der für die Sperkenstädter sehr schmeichelhaft ausfiel, sorgte dafür, das der OSV sich wieder etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen konnte. Mit dem geliebten Oberlungwitzer Pressing setzte man die gegnerische Abwehr unter Druck und versuchte lange Bälle auf die gefährlichen Oelsnitzer Spitzen zu verhindern. Keine viertel Stunde war gespielt, als Stefan Rücker eine Flanke von Luca Winter auf Pierre Grabandt ablegte. Unsere Nummer 9 schloss trocken zum 1:0 ab. in der restlichen ersten Hälfte waren die Oberlungwitzer Feldüberlegen und kreierten einige Möglichkeiten aus dem eigenen Ballbesitz. Letztlich war es aber eine Eckenvariante, welche das verdiente 2:0 brachte. Nach Gewusel im Strafraum erkannte Nils Leuschner die Situation als erstes und drückte das Streitobjekt über die Linie. In der zweiten Hälfte kamen die Oelsnitzer einige Male vor das OSV-Tor, richtig gefährlich wurde es aber nur einmal nach Kopfball R.Hofman. Vor dem Merkurtor ließen die Oberlungwitzer hingegen wieder rund 10 100%ige liegen. Teilweise scheiterte man am leeren Tor oder am Querbalken. Nicht auszudenken, wenn sich diese Ineffizienz noch gerächt hätte, aber die Oberlungwitzer spielten den Vorsprung, auch dank den Einwechslungen von Marcel Sonntag und John Weise, routiniert runter.

Fazit: Am Ende können wir den Tabellenfünften, dank einer "OK-Leistung", knacken, auch wenn einige Akteure nicht in ihrer Bestform spielten. Im Dezember gibt die Tabelle auch schon eine gewissen Aussagekraft her, der OSV belegt aktuell einen guten 11.Platz und hat nächste Woche die Chance aus eigener Kraft einstellig zu überwintern.

Oberlungwitzer SV - VfB Empor Glauchau // 0:0

  • Veröffentlicht: Sonntag, 24. November 2019 21:06
  • Geschrieben von Kai Wuestner

Oberlungwitzer SV - VfB Empor Glauchau // 0:0

Als die Oberlungwitzer nach dem Spiel in der Kabine saßen, merkte man eine Atmosphäre voller gemischter Gefühle, denn eigentlich war ein Punkt im Derby, betrachtet nach dem Spielverlauf, zu wenig gewesen. Der OSV witterte gegen die ersatzgeschwächten Glauchauer, die unter anderem auf P.Le Beau und K.Unger verzichten mussten, seine Chance. In der ersten Halbzeit das erwartete Bild, die Strumpfstädter mit klarem Plan gegen den Ball, die Muldestädter mit viel Ballbesitz. Doch die Chancen hatten die Gastgeber: Pfostenschuss von Stefan Rücker, Pfostenschuss von Erik Wüstner, Kopfball rücklinks zur Torlinie von Andreas Rottluff, um nur einige zu nennen. Unglücklich für den OSV, ging es mit 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. David Schön, der einen sehr entspannten Nachmittag erwischte, wurde kein einziges Mal ernsthaft gefordert. Sein gegenüber hingegen, T.Seyfarth, musste da schon häufiger seine Klasse unter Beweis stellen. Der beste Glauchauer brachte die OSV Offensive regelrecht zum Verzweifeln, als er stark gegen Nils Leuschner und Erik Wüstner parierte. Kurze Zeit später verpasste Agon Muli um Haaresbreite eine Eingabe von Erik Wüstner zum 1:0. Die größte Chance jedoch hatte Kai Wüstner in der 89 Minute, als er freistehend eine Flanke von Nils Leuschner direkt abzog, perfekt traf und nur am langen Bein von T.Seyfarth scheiterte: "Wenn ich den mache, gehen wir hier verdient als Sieger vom Platz, so müssen wir uns mit dem Punkt begnügen." - somit endete das Derby torlos und die Lungwitzer konnten sich ihren verdienten Applaus im gut besuchten Stadion an der Erlbacher Straße abholen.

Fazit: Trotz andauernden Verletzungssorgen holen sich die Roten den nächsten Big Point für den Klassenerhalt und fahren am nächsten SAMSTAG zur Fortuna aus Chemnitz. Bei ähnlicher Leistung sollte da auch mindestens ein Zähler herausspringen.

John Weise fasst das Spiel gegen seinen Ex-Club kurz und knapp zusammen: "Ein Spiel wo Glauchau vor dem Spiel der Favorit war und wir einen Punkt vor den Spiel unterschrieben hätten. Im Nachhinein ist der Punkt für Glauchau eher glücklich und wir uns ärgern müssen nicht wenigstens ein Tor gemacht zu haben. Es war aber ein Spiel mit vielen langen Bällen von beiden Mannschaften. Wo wir das eindeutig besser gemacht haben. Mehr Zweikämpfe und mehr Kopfbälle gewonnen uns somit auch mehr Chancen heraus gespielt. Glauchau kann sich echt bei ihrem Torwart bedanken, dass sie wenigstens einen Punkt mitgenommen haben."

VfB Fortuna Chemnitz - Oberlungwitzer SV // 4:0

  • Veröffentlicht: Montag, 02. Dezember 2019 16:01
  • Geschrieben von Kai Wuestner

VfB Fortuna Chemnitz - Oberlungwitzer SV // 4:0

Im letzten Auswärtsspiel der Saison bekamen die Oberlungwitzer zum ersten Mal in der Saison klar ihre Grenzen aufgezeigt. Während man gegen alle anderen Mannschaften der Staffel mithalten, bzw. teilweise auch dominieren konnte, war am Samstag für die Oberlungwitzer keine Möglichkeit etwas Zählbares mit an die Erlbacher Straße zu nehmen. Bis zum Nackenschlag in der 17. Minute konnten sich die Strumpfstädter aber ein paar mal vorne durchsetzen, aber Erik Wüstner´s Schuss und Andreas Rottluff´s Kopfball wurden nicht genutzt; Kai Wüstners Abseitstor zählte auch zurecht nicht. Danach bekamen die Chemnitzer einen Strafstoß zugesprochen und kippten das Spiel dadurch in ihre Richtung. F.Rüger´s Schuss flutschte durch David Schön´s Hände und zappelte im Netz. Nach gutem Angriff musste M.Müller einen abgefälschten Schuss nur noch über die Linie drücken. Mit einem 2:0 Rückstand ging es in die Kabinen. In der zweiten Hälfte verschärften die Fortunen das Tempo und die Zuschauer merkten im Bereich der Athletik und Physis, welchen Unterschied eine Trainingswoche mit drei Einheiten, zu einer mit zwei Einheiten macht. Die Chemnitzer gewannen mehr Zweikämpfe und wirkten im Kopf frischer und agiler. Zudem agierte die OSV-Hintermannschaft eingeschüchtert, mutlos und schlug zu viele Bälle einfach nach vorn, was keine Probleme für die Dreierkette der Fortuna verursachte. Ein Tor nach Ecke und einen Sonntagsschuss legte man aber noch im OSV-Kasten ab.

Fazit: Auch wenn der taktische Plan auf dem Feld gut umgesetzt wurde, (der im Bericht des VfB nochmals gut erläutert wird) merkte man den Fortunen ihren, in der Breite, besser besetzten Kader an. Zudem waren sie vor allem athletisch überlegen. Bei anhaltender Form kann der Staffelsieg auch nur über den VfB Fortuna gehen, alles andere wäre auch eine derbe Überraschung. Für uns ist der Furthclub allerdings kein Maßstab. Aus den letzten drei Partien konnte man 1 von 9 Bonuspunkten holen. Die wichtigen Punkte für das intere Saisonziel müssen in den kommenden beiden Partien ergattert werden.

P.S.: Wir bedanken uns bei den medizinischen Verantwortlichen des VfB für die schnelle Behandlung von Luca Winters Schulter. Top

FSV Motor Marienberg - Oberlungwitzer SV // 2:1

  • Veröffentlicht: Sonntag, 17. November 2019 21:00
  • Geschrieben von Kai Wuestner

FSV Motor Marienberg - Oberlungwitzer SV // 2:1

Ist das bitter? - Nach 90 Minuten großem Kampf müssen sich unsere Roten in letzter Sekunde den Motoren aus Marienberg geschlagen geben. Dabei war der Ausgang des Spiels vielmehr einem Tanz auf der Rasierklinge gleichzusetzen, denn leider vergaben die Strumpfstädter einen Strafstoß; aber dazu später mehr. Standesgemäß hatten die Marienberger auf dem, durch die Witterung bedingt, seifigen Rasen des Lautengrundstadions zu Beginn mehr Ballbesitz. Die jungen Lungwitzer versuchten nach vorn Nadelstiche zu setzen. Dies gelang nach Balleroberung von Nils Leuschner und schnellem Umschalten auf Erik Wüstner in der 12. Minute mit dem Führungstor. Mehr gab es in den ersten 45 Minuten nicht. Das Spiel fand größtenteils zwischen den Strafräumen statt. Nach der Pause bekamen die Gäste nach Slapstickeinlage einen Strafstoß geschenkt, scheiterten aber am Marienberger Schlussmann. Danach rappelten sich die Marienberger auf und wurden stärker. Aus dem Spiel kam durch den klaren Defensivplan und überragender Arbeit der Akteure auf dem Feld traditionell wenig auf den Kasten von David Schön zu. Der Ausgleich fiel....na klar...durch einen Einwurf. K.Schmidt verlängerte und M.Schreiter zog per Seitfallzieher ab. Getragen von den eigenen Fans, wollten die Marienberger nun den Siegtreffer und scheiterten kurz vor Schluss an der Latte. Der OSV blieb trotzdem gefährlich und hatte auch noch einige nennenswerte Offensivaktionen, die jedoch für wenig Gefahr vor dem marienberger Kasten sorgten. In der 90 Minute rutschte eine Eingabe durch den OSV Strafraum an Freund und Feind vorbei und fand am 2. Pfosten K.Schmidt, der trocken zum viel umjubelten Siegtreffer einschob. Unerklärlich danach jedoch, warum ein Spiel mit 6 Auswechslungen, vielen Standards, Einwürfen und 4 Verletzungsunterbrechungen ohne Nachspielzeit nach einem Torjubel abgepfiffen wird. Dies geht gar nicht und stieß vielen Oberlungwitzern sauer auf, die nochmal alles nach vorn werfen wollten. Somit fand auch das erfahrene OSV-Trainerduo WW nach dem Spiel nur wenig Worte und war dementsprechend bedient.

Trotzdem hat man sich bei einem Spitzenteam wieder gut präsentiert und fast für die Sensation sorgen können. Auch wenn die Niederlage sehr bitter ausfällt, ist sie mehr ein Tritt auf den Fuß, als ein Rückschlag. Die Mannschaft kann auf die eigene Leistung vor dem Spiel des Jahres gegen Staffelfavorit Empor Glauchau stolz sein.