Ersatzgeschwächtes Team zieht sich achtbar aus der Affäre

Auch am viertletzten Spieltag der Saison hatte die zweite Vertretung des OSV wieder mit Personalnot zu kämpfen. Nur sieben Spieler aus dem eigentlichen Kader standen zur Verfügung. Dieses Mal sprangen die Alten Herren ein und sorgten dafür, dass man wenigstens mit einem Wechselspieler antreten konnte. Die gesamte Partie über taten die Hausherren mehr fürs Spiel und konnten sich am Ende verdient mit 3:0 durchsetzen. Die Gäste präsentierten sich als Team, in dem jeder für den anderen kämpfte, waren letztendlich spielerisch aber leicht unterlegen. Die Führung fiel in der 22. Minute, als die Meeraner eine gute Kombination erfolgreich abschließen konnten. Davor und danach hatten die Gäste weitere gefährliche Situationen zu bewältigen und sorgten bei zwei Entlastungsangriffen ihrerseits ebenfalls für Torgefahr. Nach der Pause verlief das Match nach dem gleichen Schema. Kurios war dabei, dass der Schiedsrichter gleich drei Elfmeter gegen die Oberlungwitzer verhängte. Während die ersten beiden vertretbar waren, profitierten die Gastgeber bei Strafstoß Nummer drei von einer Schwalbe, die das Schiedsrichterkollektiv leider nicht korrekt ahndete. Dies gab der ansonsten durchaus fairen Partie einen faden Beigeschmack. Da der erste Elfmeter erfolgreich pariert wurde und der Schütze auch den Nachschuss unter Bedrängnis über das Tor setzte blieb das Spiel zunächst spannend. Die weiteren erfolgreichen Strafstöße (58. und 85. Minute) führten dann zur Entscheidung.

Da die beiden Abstiegskampfkonkurrenten der Oberlungwitzer, SG Callenberg und FSV Limbach-Oberfrohna II, ebenfalls klare Niederlagen einstecken mussten, hat der OSV es nach wie vor in der eigenen Hand eine unter den gegebenen Bedingungen sehr schwierige Saison positiv zu beenden.

Der OSV spielte mit Tim Lazarewitz, Ronny Kristleit, Pierre Heydel, Philipp Rother, Robby Biedermann, Marcel Irmscher, Andreas Weise, André Werner, Sascha Helbig, Gabor Lehmann (ab 46. Felix Ster) und Tim Forschner.