Mannschaft gibt die rote Laterne ab

Nach der mehr als deutlichen 0:9-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den SV Fortschritt Glauchau zeigte sich unter der Woche, dass nicht alle Vertreter des Teams die nötige charakterliche Reife besitzen mit dieser schwierigen Situation im Saisonendspurt umzugehen. So stand eine teilweise umstrukturierte und erst in den letzten Stunden vor Anpfiff organisierte Mannschaft auf dem Platz im Limbacher Waldstadion. Gemeinsam war dabei allen Akteuren füreinander und für den Verein alles zu geben. Genau das sah man dann auch in der 90-minütigen Hitzeschlacht. Den Gästen gelang es über weite Abschnitte der Partie die Hausherren von ihrem Strafraum fernzuhalten und mit gezielten schnellen Angriffen für Gefahr vor dem Limbacher Tor zu sorgen. Der Führungstreffer fiel in der 15. Minute, als OSV-Stürmer Sirko Frank nach einer weiten Freistoßflanke unwiderstehlich einköpfte. Danach hatten auch die Gastgeber zwei gute Torgelegenheiten, die OSV-Keeper Steve Mayer aber jeweils hervorragend parieren konnte. Das zweite Tor erzielte im Eins gegen Eins mit dem Torwart erneut Sirko Frank, der von Mittelfeldantreiber Tom Reichel klasse in Szene gesetzt wurde (40. Minute). Nach der Pause sahen die Zuschauer das gleiche Bild: Die Gäste stellten mit großem Kampfeswille die Räume immer wieder geschickt zu, sodass die Limbacher Vertretung nur schwer zu Chancen kam. In der 55. Minute folgte dann der dritte Streich von Sirko Frank, als er im Getümmel am schnellsten reagierte und das Leder ins Tor spitzelte. Nach dem Anschlusstreffer des FSV zum 1:3 in der 74. Minute hatte der Oberlungwitzer SV zwar noch einige brenzlige Situationen zu bewältigen, geriet jedoch nicht mehr ins Wanken. Somit herrschte beim aus der Not geborenen und von Torsten Uhlig organisierten und betreuten Team große Freude über den Sieg und das Verlassen des letzten Tabellenplatzes.

Mit einem Erfolg am letzten Spieltag zu Hause gegen den TSV Sachsen Hermsdorf/Bernsdorf kann nun bei entsprechenden Ergebnissen der direkten Konkurrenten sogar noch der sichere Nichtabstiegsplatz erreicht werden.

Der OSV spielte mit Steve Mayer, Felix Ster, Andreas Weise, Philipp Rother, Jonas Cramer, Toni Uhlig, Tom Reichel, Thomas Garten, Eric Fischer, Torsten Uhlig (ab 46. Marcel Ranglack) und Sirko Frank (ab 56. Dominik Bahner).