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Sonntag, 21 Oktober 2018

SPIELBERICHTE HANDBALL FRAUEN SG LICHTENSTEIN - OSV II

 

Meister Bezirksklasse Frauen 17/18 - es war uns eine Ehre

  • Veröffentlicht: Montag, 23. April 2018 20:16
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

Am Sonntag, 22. April 2018, hieß es das letzte Mal für diese Saison, “Alles auf Sieg!”. Nach einem “heißen” Spiel gewann die zweite Mannschaft der SG Lichtenstein/Oberlungwitz gegen VfB Blau-Gelb Flöha mit 10:20 (3:9).

Die Oberlungwitzer Frauen beendeten ihre erfolgreiche Saison mit einem Auswärtssieg, der zwar nicht durchgängig ersichtlich, letztendlich aber doch eindeutig war. Durchaus fehlten in einigen Sequenzen die letzte Konsequenz sowie das Fünkchen Glück im Abschluss. Allerdings hielt das Team auch dieses Mal souverän zusammen, feuerte sich gegenseitig an und schaffte es, trotz der ersten Hitze des Jahres sowie der aufgebrachten Flöhaer, sich zu beweisen.


Im Vergleich zum letzten Heimspieltag am 14. April 2018 in Lichtenstein merkte man, dass die Mannschaft wieder von ihrer persönlichen Torschützenkönigin Jana Kreiner unterstützt wurde, die das Spiel zuvor aufgrund von Krankheit aussetzen musste. Insbesondere in den letzten Minuten packte die tänzelnde Halbspielerin der Ehrgeiz die 400er-Tormarke zu knacken. Leider reichte es am Ende “nur” für 399 Tore, die die Frauen der SG Lichtenstein/Oberlungwitz II über die Saison erzielten.
Dem gegenüber stehen 243 Gegentore und somit fährt die SG II den Meistertitel durch einen konstruktiven Angriff und eine manifeste Abwehr ein. Die Torwartleistung unserer ausdauernden und stets einsatzbereiten Kastenfrau Anja Berger krönt den erreichten Titel durch eine beachtliche Leistung über die gesamte Saison.

Trotz der teils wideren Umstände, basierend auf Personalmangel, erarbeiteten sich die teamstolzen Girls den Titel durch hartes Training, absolute Disziplin und eine Einstellung, die den Gegner stets respektierte sowie durchweg ernst nahm.
All dies wäre ohne die Unterstützung des Trainer- und Betreuerstabs nicht möglich gewesen. Die Oberlungwitzer Frauen danken an dieser Stelle Mario Möckel, der aufopferungsvoll, mit viel Geduld und Zuversicht ein Team aufbaute, dessen Voraussetzungen solide waren, aber das lang nicht die Leistung abrief, die möglich sein würde. Das die eingeleitete Wandlung bereits in der zweiten gemeinsamen Saison solche Früchte tragen soll, hätte keiner erwartet. Daher bedauern wir, dass wir uns von unserem Trainer Mario nun leider trennen müssen. Gleichzeitig verstehen und akzeptieren wir seine Entscheidung und wünschen ihm auf seinem sportlichen sowie privaten weiteren Werdegang alles Gute.
Nicht weniger danken wir “unserer Trainerin” Sören Lahr. Dieser musste in Fußstapfen treten, die groß waren und in vielerlei Hinsicht eine wahre Herausforderung darstellten. Sören meisterte die ihm auferlegte Aufgabe abolut kompetent, brachte neben taktisch klugen Ansätzen neue Ideen ins Spiel und agierte nicht nur als Trainer, sondern wurde einer von uns - der Hahn im Korb, der für seine Hühner lebt! Mittlerweile können wir uns ein Spiel ohne ihn nicht mehr vorstellen! Es wäre einfach nicht dasselbe: weder in der Kabine, noch auf dem Feld!


Letztendlich geht mit dieser Saison eine Spielzeit zu Ende, in der jeder Rückschlag als Möglichkeit genommen wurde neuen Anlauf zu nehmen. Die personellen Schwierigkeiten wurden stets nach bestem Wissen und Gewissen ausgeglichen. Susie Pade bewies an dieser Stelle echte Führungsqualität, auch wenn sie die Teamchefin (a.k.a. Leitkuh Maria Bratfisch) niemals gänzlich ersetzen kann. Mit Nancy und Conny erhielten wir zum Ende der Saison Unterstützung, die wir fortan gern stetig begrüßen möchten und generell konnten wir den Meistertitel nur erspielen, weil alle für einen und einer für alle einstand!


Nicht zu vergessen ist dabei Kerstin Hager, die als Mannschaftsverantwortliche den Fels in der Brandung darstellte, zu fast jedem Spiel Protokoll führte sowie die Bürokratie regelte und dem Team somit die Möglichkeit gab, sich vom Betreten der Kabine über die Erwärmung, das Spiel bis zum Verlassen des Spielortes ausschließlich auf das Wesentliche zu konzentrieren - das Handball spielen.

Die Frauen der zweiten Besetzung verabschieden sich hiermit in die Trainingspause und widmen sich ab Anfang Juni der neuen Saison, indem die erste Vorbereitungsphase beginnt. Dann heißt es härter, schneller und geheult wird erst, wenn es blutet oder komisch wegsteht! In der kommenden Saison gilt es sich als neues Team durch den Zusammengang mit der ersten Mannschaft einzuspielen und zu beweisen. Dies wird mit Sicherheit nicht weniger motiviert oder zielorientiert geschehen als bisher.

Liebe Fans, wir freuen uns ab September eure Hände klatschen und eure Stimmen jubeln zu hören! Wir werden unser Bestes geben, da anzuknüpfen, wo wir diese Saison aufhörten und behalten das Ziel vor Augen: alles auf Sieg! AHU ;)


Es spielten am Sonntag, 22.04.2018: Anja (Tor), Jana (7), Jule (2), Bea (2/2), Maria (2), Susie (1), Nancy (3), Conny, Susi (1).

BINGO - Nummer 3 von 3...

  • Veröffentlicht: Sonntag, 18. März 2018 20:19
  • Geschrieben von Juliane Dillner

17.03.2018 HSG Rottluff/Lok Chemnitz – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II 21:28

 

Im vorletzten Auswärtsspiel dieser Saison mussten wir gegen die Frauen der HSG Rottluff/Lok Chemnitz ran. Ohne die Urlauberinnen Maria und Resi, dafür aber mit tatkräftiger Unterstützung durch Gabi und Conny, machten wir uns also auf den Weg nach Chemnitz. Unser Ziel war klar – mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten wollten wir den Sack vorzeitig zu machen. Da wir in vergangen Jahren aber auch gern unser soziales Engagement zeigten und die theoretisch sicheren Punkte praktisch dann allerdings dem Gegner überließen, wollten wir mit der notwendigen Ernsthaftigkeit an die Sache ran gehen.

Wir starteten gut ins Spiel und konnten uns in den ersten zehn Minuten bis auf 1:5 absetzen. Durch Kombinationen und Konter konnten wir es im gegnerischen Kasten klingeln lassen. Dann aber kam Unsicherheit sowohl im Angriff als auch in der Abwehr auf. Hinten waren wir nicht aggressiv genug und ließen den Mittelblock der Chemnitzerinnen viel zu leicht agieren. Immer wieder konnten sie durch einfache Schlag- und Sprungwürfe zu Toren gelangen und blieben somit in Schlagdistanz. Vorn wiederum waren wir fahrig und hektisch. Das hatte übereilte Torabschlüsse, damit verbundene Fehlwürfe und unnötige Fehlabspiele zur Folge. In der 20. Minute konnte Chemnitz auf 6:8 aufschließen. Auch eine Auszeit und Auswechslungen änderte nicht viel an unserer Spielweise und so ging es mit einem knappen 10:11 in die Kabine.

In der Pause appellierte Sören an uns und unser Können und riet, die erste Halbzeit einfach ab zu haken und neu in die zweite Hälfte zu starten. Wir berieten uns noch einmal über die Gestaltung unserer Abwehr und dann ging es wieder motiviert auf`s Feld. Und die Halbzeitansprache schien angekommen. In den ersten vier Minuten konnten wir uns auf 10:15 absetzen und ließen uns auch durch zwei aufeinanderfolgende Treffer von Chemnitz nicht aus der Ruhe bringen. In der 44. Minute stand es schließlich 13:21 und wir wollten dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben. Kontinuierlich störten wir den Gegner im Aufbau, zwangen sie zu Fehlern und nutzen das für Kontertore unsererseits. Auch der Angriff lief etwas flüssiger. Zwar nicht optimal, da Chemnitz auf 5:1 umstellte und uns damit etwas aus unserer gewohnten Spielweise brachte, aber damit hatten wir den Raum für unsere „Eins gegen Eins“-Spezialisten. Besonders Jana konnte die Abwehr so immer wieder austanzen und traf auch diesmal wieder aus scheinbar schier unmöglichen Winkeln und Wurfsituationen. Nach 60 Minuten siegten wir schließlich sicher mit 21:28 und auch wenn der erste Jubel etwas verhalten ausfiel – das war tatsächlich Nummer 3 von 3. Der dritte von drei notwendigen Siegen um vorzeitig Platz Eins der Tabelle für uns zu pachten. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten HSG Muldental 03 ist uns die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen und das haben wir in der Kabine dann mit Sekt ordentlich bejubelt!

Natürlich wollen wir aber auch in den letzten beiden Spielen noch einmal alles geben und uns die vier Punkte holen. Als nächstes empfangen wir am 14.04.2018 die Spielerinnen des TSV Fortschritt Mittweida in Lichtenstein, Anpfiff ist 14:30 Uhr. Dies wird das letzte Heimspiel dieser Saison sein und das wollen wir mit allen Fans feiern. Für Essen und Getränke wird gesorgt sein und wir freuen uns darauf, unseren Erfolg dieser Saison mit euch zu bejubeln!

 

Es spielten: Anja (Tor), Jana (10), Bea (3/1), Nancy (1), Tanja, Gabi (1), Susie P. (4), Conny (1), Susi M. (1), Jule (6)

SG Lichtenstein/Oberlungwitz II gegen Rotation Weißenborn Nummer 2 von 3...

  • Veröffentlicht: Sonntag, 11. März 2018 11:36
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

Am 10.03.2018 begrüßte die SG II in der Oberlungwitzer Halle ihre Gäste aus Weißenborn. Verabschiedet wurden die Gegner nach einem teils duchwachsenen Spiel mit einem doch eindeutigen Endstand von 24:12 (10:4).

Das Auswärtsspiel gegen Weißenborn verlief zum Ende der Hinspielrunde eindeutig, so dass die Frauen der SG II dem Gegner mit Respekt gegenüber traten und gleichzeitig den Sieg deutlich vor Augen hatten. Mit den bekannten Spielzügen, der notwendigen Konzentration sowie dem gemeinsamen Teamgeist wollte man sich als Tabellenführer präsentieren. Darüber hinaus sollte das Spiel, je nach Verlauf, als Möglichkeit genutzt werden, um Neuaufstellungen, alternative Kombinationen der Positionen sowie „Ernstfälle“ zu üben, die eine Umorganisation der bewährten Zusammenspiele möglich machen.

Souverän startete das Team mit der Sicherheitsvariante und bekannter Startaufstellung. Schnell zeigte sich, dass dies eine gute Entscheidung war. Die ersten drei gefallenen Tore fielen im Kasten der Torfrau Weißenborns. Bei einer Führung von 3:0 klingelte es dann auch im heimischen Kasten. Zwar war das kein Grund zur Sorge, aber wirklich flüssig lief das Spiel der SG II nicht.

Die erste Auszeit nutzte der Trainer, um die Abwehr an ihre Konsequenz zu erinnern. Der gegnerische Kreis müsse besser bearbeitet werden und es fehle noch die eindeutige und hörbare Absprache.

Die Anweisungen wurden zunehmend umgesetzt und der Vorsprung konnte ausgebaut werden, was den Trainer aus genannten Gründen veranlasste ein wenig „auszuprobieren“. Mit Hinblick auf einen sicheren Puffer stellte der Trainer bei einem Vorsprung von fünf Toren um.

Schnell zeigte sich, dass die Oberlungwitzer Frauen diesbezüglich noch Trainingsbedarf haben, die das Zusammenspiel perfektionieren. Hinzu kam, dass die Oberlungwitzer Frauen in diesem Spiel, wie so manches Mal, eine zärtliche Beziehung zum gegnerischen Tor führten. Mit liebevollen Lattentreffern, Pfostenstreifern und manchen Torwürfen, die schlichtweg geblockt oder gut von der Torfrau aus Weißenborn gehalten wurden, schoss man diese mit vielen vermeidbaren Fehlwürfen berühmt, sodass man Ende der ersten Halbzeit lange bei einem Stand von 10:4 verharrte.

Die zweite Halbzeit nutzte die SG anfangs noch einmal, um etwas Stabilität ins Team zu bringen und die Führung abzusichern, bevor sich im weiteren Verlauf dasselbe Vorgehen wie in der ersten Hälfte abzeichnen sollte. Zwar wurden die Torabschlüsse gegen Ende erfolgreicher, aber leider nicht absolut zufriedenstellend.

Letztendlich zeigte die SG II ein Spiel, das den Anschein machte, mit angezogener Handbremse gespielt zu werden. Zu viele Fehlwürfe, einige unsichere Versuche schnell zu kontern, fehlende Absprachen in der Abwehr und Unsicherheit bezüglich zu wenig trainierter Zusammenspiele ließen die Heimmannschaft nicht so frei und dominierend auftreten, wie sich sich auswärts gegen den Gegner präsentierten. Nichtsdestotrotz führten die Frauen des OSV durchgehend und eindeutig – nicht zuletzt durch die erwähnenswerte Leistung der Kreisspielerin Susie Pade, die mit sicherer Hand Bälle aus den Händen des Angreifers herausspielte, Kreisanspiele der Mittefrau Maria souverän verwandelte und ein wirklich beeindruckendes Spiel zeigte. Ergänzt wurde diese Leistung durch altbekannte seitens Jana auf Halb-Links, Jule über Außen und Nancy, die mit letzter Konsequenz absolutes Durchsetzungsvermögen zeigte.

Zwar lief es dieses Mal nicht bei jedem einwandfrei, aber genau deswegen ist die SG II ein Team, das weiß, dass man im Team gewinnt. Wer dabei die Buden macht, ist zweitens, Hauptsache der mental-gebrüllte Schlachtruf: Alles auf Sieg!, kann am Ende behauptet werden.

Spielende: Anja (Tor), Jana (7), Susi (1), Jule (4), Bea (0/1), Resi (2), Maria, Tanja, Conny (1), Susie (5), Lisa, Nancy (3);

HSG Langhessen/Crimmitschau II gegen SG Lichtenstein/Oberlungwitz II „Nummer eins von drei ...“

  • Veröffentlicht: Sonntag, 04. März 2018 13:56
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

Am 03.03.2018 begegneten sich die zweiten Besetzungen der SG Lichtenstein/Oberlungwitz und der HSG Langhessen/Crimmitschau in Langhessen. Nach Sartschwierigkeiten konnten die Gäste mit einem Endstand von 17:24 (07:08) den Sieg für sich verbuchen.

Für die Oberlungwitzer war die Partie nach dem ausgefallenen Spiel gegen HSG Muldental 03 am letzten Samstag das erste Spiel nach dreiwöchiger Pause. Dementsprechend hoch war die Anspannung vor Spielebginn, da man wusste, dass solche spielfreien Phasen zumeist zu einem trägen Auftakt des Folgespiels führen. So sollte es auch diese Mal sein. Die Frauen der HSG eröffneten das Spiel mit der 1:0-Führung, erhöhten auf 2:0, 3:0 und 4:0, so dass es nach dem ersten Drittel der ersten Halbzeit trüb für die SG aussah. Unglücklicherweise wurde zudem der erste 7-Meter gehalten. Egal, wie man es drehte, die Oberlungwitzer Frauen fanden sich schwer ins Spiel.

Nach einer wohlbedachten Auszeit und einer entsprechenden Ansage des Trainers, der an die Konzentration und das Selbstbewusstsein appellierte, gelang jedoch der erste Treffer. Theresa brachte uns mit ihrem Tor ins Spiel. Rasch holte die zweite Besetzung der SG auf, indem über die Mitte beginnend, die bewährten Spielzüge ausgespielt und verwandelt wurden.

Ebenso fand sich die Abwehr in ihre bekannte Form zurück. Die Gegenerinnen wurden besser angenommen, früher gestört und sollte doch ein Ball die Defensive überwinden, hatten wir Anja im Tor, die wiederrum gute Paraden zeigte.

Durch viel Ehrgeiz und die richtige Einstellung drehte die Gastmannschaft bis zum Ende der ersten Halbzeit das Spiel und baute die Führung teils über zwei Tore zum Stand von 07:08 aus.

Die Pause nutzte man, um sich weiterhin auf das Wesentliche zu fokussieren. Die Abwehr stand nun besser und im Angriff sollte die letzte Konsequenz beibehalten werden. Honoriert wurde die grandiose Leistung des Teams von einem 0:4-Rückstand mit einem Tor Vorsprung in die Pause gegangen zu sein.

Dieser sollte nun nicht mehr aus der Hand gegeben werden. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit lieferten sich die Mannschaft ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams netzten und spielten auf Augenhöhe Handball. Bei einem Stand von 9:11 nutzte die SG dann ihre Flexibiltät, so dass der Trainer aus taktischen Gründe einige Umstellungen vornahm, die neue Chancen brachten, die souverän umgesetzt wurden. Diese erhöhten den Spielstand auf 9:12, 9:13, 9:14. Mit fünf Toren Vorsprung, die den Druck senkten, spielte die SG beflügelt ihr Spiel. Die Führung wurde nicht mehr aus der Hand gegeben und der Abstand zur Heimmannschaft kontinuierlich gehalten.

Die HSG zeigte sich dennoch weiterhin stark und so gelang es ihr Treffer zu erzielen, die durchaus vermeidbar gewesen wären. Jedoch sah man dies nicht als Rückschlag, sondern als Möglichkeit neu anzugreifen und das tat die SG. Die letzten Minuten baute man den Stand von 15:20 mit drei Toren in Folge aus und der Sieg war zum Greifen nahe. In der Schlussphase fielen auf beiden Seiten noch zwei Tore für die Heimmannschaft und eines für die Gäste, so dass die Partie mit 7 Toren-Führung beendet wurde.

Der „Feier-Feuer-Tanz“ nach Ende des Spiels symbolisierte abschließend die verdiente Freude über die eigene Leistung und das Spiel per se zeigte einmal mehr, was Teamgeist und Teamstolz alles bewirken können.

Wenn man nur körperlich anwesend ist...

  • Veröffentlicht: Sonntag, 18. Februar 2018 20:46
  • Geschrieben von Juliane Dillner

10.02.2018 HV Oederan – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    17:17

Nach drei Wochen Pause traten wir dieses Mal zum Spiel in Oederan an. Natürlich war auch hier ein Sieg unser Ziel, aber irgendwie standen wir uns an diesem Tag selber im Weg…

Mit Anpfiff begann nicht nur das Spiel sondern auch unsere Probleme. Besonders unser Angriff ließ von Beginn an zu wünschen übrig. Bei unseren Versuchen ein Tor zu erzielen scheiterten wir ein ums andere Mal. Mal an der gegnerischen Abwehr, mal am Torwart - hauptsächlich aber einfach an uns selbst. Wir zeigten wenig Zug zum Tor, spielten ideenlos, statisch und auch unser Umschaltspiel von Abwehr zu Konterläufen war so gut wie nicht vorhanden. Nach neun Spielminuten hatten wir gerade mal ein Tor erzielt und die vielen unnötigen Ballverluste durch „nicht fangen“ oder „dem Gegner in die Arme spielen“ verunsicherten uns zusätzlich.

Auch aus der Abwehr heraus konnten wir uns die nötige Sicherheit nicht holen. Das Spielkonzept unserer Gegnerinnen war auf Anspiele an den Kreis ausgelegt. Aus dem Rückraum oder aus 1:1 Situationen heraus wurde keine große Gefahr ausgestrahlt. Theoretisch also gut zu verteidigen. Praktisch sah das an diesem Wochenende etwas anders aus. Es gelang uns zu selten, die Kreisanspiele schon im Vorfeld zu unterbinden oder die Kreisläuferin am Ballfangen zu hindern. Wir waren in unserer Abwehr nicht konsequent genug. Dadurch mussten wir von Beginn an einem Rückstand hinterher laufen und in der Summe unserer Leistung ist es nicht verwunderlich dass am Ende der ersten 30 Minuten nur magere 7 Tore auf unserer Habenseite standen. Zu unserem Glück war Oederan im Torabschluss auch zu selten erfolgreich, sodass wir mit 7:7 in die Pause gingen.

Mit neuem Mut, der Traineransage endlich aufzuwachen und der Aussicht, dass hier noch nichts verloren ist, starteten wir in die zweite Halbzeit. Die Abwehr stand langsam etwas lockerer und auch die Kreisanspiele konnten öfter unterbunden werden. Oederans linke Rückraumspielerin aber strahlte jetzt Gefahr von hinten oder in guten Einzelaktionen aus, sodass wir hierüber Gegentreffer in Kauf nehmen mussten.

Im Angriff wiederum waren wir jetzt zwar etwas agiler und liefen auch endlich mal den ein oder anderen Konter, waren aber im Abschluss zu unpräzise und hatten mit Pfosten- und Lattentreffern auch immer mal wieder Pech. Erst in der 38. Minute konnten wir über unseren ersten Treffer in der zweiten Halbzeit zum 10:8 jubeln. Das aber gab uns den nötigen Aufschwung, sodass wir uns bis zur 46. Minute auch endlich die erste Führung in diesem Spiel erarbeiten konnten. Diese konnten wir bis fünf Minuten vor Apfiff bis auf 14:17 aufbauen und wir schürten die Hoffnung auf einen Sieg. Leider aber legten wir wieder mal zu wenig Cleverness an den Tag um diesen Vorsprung zu halten. Oederan zwang uns mit ihrer nun offenen Deckung wieder zu Fehlabspielen und überhasteten Abschlüssen und konnte ihrerseits den Ball in unserem Tor unterbringen. Kurz vor Schluss gelang Oederan schließlich der Ausgleich und wir mussten eine Punkteteilung hinnehmen.

Dieses Ergebnis ist extrem ärgerlich, aber bei unserer mangelnden Leistung an diesem Tag auch die logische Konsequenz! Diese Nervosität und Trägheit müssen wir schleunigst wieder ablegen um im nächsten Spiel wieder siegreich vom Feld zu gehen. Dass wir uns gegen Oederan aber nie aufgegeben und immer weiter gekämpft haben sollte uns den nötigen Mut dazu geben. So können wir uns dann (hoffentlich) auch gegen HSG Muldental für die Hinspielniederlage revanchieren und die zwei Punte holen. Anpfiff ist am 24.02.2018 um 14:30Uhr in der Sporthalle Lichtenstein.



Es spielten: Anja (Tor), Maria H. (Tor), Jana (2), Jule (3), Bea (2/5), Susie P.(1), Maria B. (2), Susi M. (2), Nancy, Resi

Wir, Zwönitz und die Rote Karte...

  • Veröffentlicht: Montag, 22. Januar 2018 10:50
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

SG Lichtenstein-OSV II gegen Zwönitzer HSV 1928 II

Am Samstag, 20.01.2018, trafen die Frauen der SG II im Rückspiel erneut auf die Zwönitzerinnen und besiegten sie auf heimischem Boden mit deutlichem Abstand (32:24).

Zwar war es so nicht abgemacht, aber mit ein bisschen Augenzwinkern scheint es schon fast ein „böser Fluch oder ein Runnig Gag“ zu sein. Ohne Rote Karte verlief auch diese Partie gegen den Zwönitzer HSV nicht. Zum Glück wurde es dieses Mal nicht ganz so spannend und nervenaufreibend wie im Hinspiel. Die übrigen Rahmenbedingungen waren jedoch nahezu identisch.

Erneut standen die Frauen der SG Lichtenstein/Oberlungwitz II mit einer knapp besetzten Bank einem umfangreichen Kader gegenüber, der den Anschein erweckte durch Spielerinnen des Zwönitzer HSV 1928 I unterstützt zu werden. Erschwerend kam hinzu, dass unsere Teamchefin und Mittespielerin Maria Bratfisch fehlte. Damit wussten wir, dass es mit Sicherheit nicht einfach würde, einen Sieg nach Hause zu holen. Dennoch wollten wir ein weiteres Mal zeigen, dass unser Teamgeist maßgeblich über jedes Spiel entscheiden kann - egal, wie ungünstig die Voraussetzungen sind.

Zugegeben, das Spiel starte holprig. Die ersten Treffer (0:2) wurden aufgrund einer zu offenen und noch nicht spielbereiten Abwehr kassiert. Glücklicherweise konnte wir über Außen direkt anschließen und uns fortan über eine 5:3, 10:6, 15:9-Führung, aufgrund diszipliniert nach vorn getragener Angriffe, bis zum Halbzeitstand von 17:11 absetzen.

Mit Zuversicht gingen wir in die Pause, waren dennoch mit nur einer Ersatzspielerin auf der Bank angespannt und wussten, dass wir uns auch in den kommenden 30 Minuten auf dem schmalen Grat zwischen Siegeseuphorie und Angst, es könne sich jemand verletzen oder Rot bekommen, bewegen.

Die zweite Halbzeit schloss sich nicht nur zeitlich, sondern auch leistungstechnisch an die erste an. Unsere Mädels verfielen nicht in ihre schon oftmals vorhandene lethargische Phase, sondern dominierten zunehmend das Spiel und bauten den Vorsprung aus. Anja agierte sicher im Tor, parierte sowohl Konter als auch 7m-Würfe und zeigte ein weiteres tolles Spiel. So verflogen langsam die Befürchtungen und Zweifel. Wir hielten den Vorsprung und beendeten die Partie mit einem sicheren Abstand von acht Toren.

Letztendlich weniger aufregend als im Hinspiel präsentierten sich die Oberlungwitzer Frauen souverän mit ihrer Mittealternative Susie, die ein tolles Aufbauspiel anführte. Die kontinuierlichen Leistungen der Halbspielerinnen Jana, Resi und Bea, deuteten auf den sicheren Sieg und Jule „zauberte“ gerade in den letzten zwei Minuten eineinhalb Meter von der Grundlinie entfernt zwei weitere Traumtore, womit das Spiel endgültig entschieden war.

Zusammengefasst zeichnete sich nach der ersten Halbzeit ab, dass die SG II, trotz der wideren Umstände, das Spiel fortan gestalten wollte. Dieses Vorhaben setzte man um und zeigte insbesondere in der Schlussphase, dass selbst die „scheinbar obligatorische“ Rote Karte in Kombination mit zwei sich überschneidenden Zweiminuten-Strafen und Mann-Deckung nichts an der Einstellung ändert, sondern lediglich weitere Möglichkeiten zu sehr guten Einzelleistungen, wie sie Tanja abschließend bewies, bietet.

In diesem Sinne – alles auf Sieg!

Es spielten: Anja (Tor), Jana (7), Jule (8), Bea (3/3), Resi (5), Susi M. (2), Tanja (2), Susie P. (2)

Erfolgreicher Rückrundenstart

  • Veröffentlicht: Sonntag, 07. Januar 2018 13:30
  • Geschrieben von Juliane Dillner

06.01.2018 SG Lichtenstein/OSV II – Burgstädter HC II   34:10

 

Zum Auftakt der Rückrunde trafen wir auf die zweite Vertretung des Burgstädter HC. Unser Ziel war klar – wir wollten unserer Tabellenführung gerecht werden und die zwei Punkte bei uns behalten.

Wir starteten etwas holprig in die erste Halbzeit und hatten im Aufbauspiel einige Probleme zum Torerfolg zu kommen. Allerdings konnten wir unsere Konterläufe nutzen und legten auf 4:0 vor. Die Abwehrarbeit hätte intensiver sein können, genügte aber vorerst. Burgstädt kam nur selten zum Torwurf und scheiterte spätestens da an Anja. Es dauerte mehr als zehn Minuten, bis sie über ihren ersten Treffer jubeln konnten. Mit andauernder Spielzeit kam dann auch in unserem Angriff mehr Sicherheit rein, sodass wir auch aus dem Spielaufbau heraus zum Torerfolg kamen. Burgstädt hatte nicht viel entgegen zu setzen und in der 26. Minute hatten wir uns mit 12:2 bereits ein sicheres Polster herausgespielt. Bis zur Pause konnten wir dann auf 16:3 erhöhen, womit eine Vorentscheidung bereits gefallen war.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die Erste. Vorne machten wir unsere Tore, hinten stand die Abwehr im Großen und Ganzen sicher. Burgstädt kam zwar öfter zum Torerfolg als im Durchgang Eins, konnte aber nicht ansatzweise zu uns aufschließen. Nach einer Viertelstunde stand es 24:6 und in Hinblick auf das nächste Spiel nutzten wir das um auf der Mittelposition ein wenig zu variieren. Am Ende gewannen wir mehr als deutlich mit 34:10 und haben damit unseren höchsten Sieg der laufenden Saison erzielt.

Anerkennung wollen wir aber auch den Burgstädter Spielerinnen zollen. Sie haben sich nie aufgegeben, immer weiter gekämpft und wurden zu keinem Zeitpunkt zickig oder unfair!

Das nächste Match ist erneut ein Heimspiel und findet am 20.01.2018 in Oberlungwitz statt. Gegner werden die Spielerinnen vom Zwönitzer HSV 1928 II sein. Anwurf ist, wie immer, 14:30 Uhr.

 

Es spielten: Anja (Tor), Susi M. (2), Bea (6/2), Susie P. (4), Tanja (1), Maria (2), Resi (4), Jule (5), Jana (8)

Der Fluch von Zwönitz?!

  • Veröffentlicht: Montag, 11. Dezember 2017 21:09
  • Geschrieben von Juliane Dillner

10.12.2017 Zwönitzer HSV 1928 – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    15:21

 

Zum letzten Spiel des Jahres machten wir uns, erneut mit lediglich acht Spielerinnen, auf den Weg nach Zwönitz. In den vergangenen Jahren haben wir hier unterschiedliche Resultate erzielt und mit Blick auf die vollbesetzte Bank der Heimmannschaft versprach es ein schweres Spiel zu werden!

 

Wir kamen gut ins Spiel rein und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Zwönitz fand wesentlich schwerer ins Spiel und brauchte einige Minuten bevor sie über ihren ersten Treffer jubeln konnten (3:1). Doch davon liesen wir uns nicht beirren, hielten den Gegner weiter auf Distanz und konnten den Vorsprung auch ausbauen. Im Angriff gelangten wir über unsere Spielzüge zum Erfolg, hinten stand unsere Abwehr sicher und kompakt. Und wenn dann doch mal der Ball den Weg zum Tor fand, war Anja bereit. So konnten wir bis zur Halbzeit einen soliden Acht-Tore-Vorsprung erspielen und gingen mit 6:14 in die Kabine.

 

Natürlich war klar, dass wir uns auf diesem Pausenstand nicht ausruhen dürfen. Das machte uns Mario in der Kabine auch noch mal deutlich. Zwönitz hatte eine vollbesetzte Auswechselbank und würde in der zweiten Halbzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr auf Tempo spielen. Es hieß also auch Kräfte zu sparen und uns nicht überrennen zu lassen.

Leider kam es dann doch ein wenig anders, als nach wenigen Minuten dasselbe passierte wie letztes Jahr in Zwönitz. Damals bekam hier unsere oft so friedlich wirkende Jana als "letzter Mann" glatt rot – dieses Jahr traf es Resi.

Im Bestreben den Zwönitzer Konter zu vereiteln, griff sie so ungünstig zu, dass die rote Karte nur die schlussfolgernde Konsequenz sein konnte. Nun mussten wir die letzten 25 Minuten komplett ohne Auswechsler über die Bühne bringen.

Das brachte uns deutlich aus dem Konzept und sowohl im Angriff als auch in der Deckung merkte man in den folgenden Minuten Nervosität und Unsicherheit. Wir versuchten zwar auf Zeit zu spielen, aber besonders im Torabschluss waren wir extrem unkonzentriert. Nur mit Mühe kamen wir zum Torerfolg. Auch im Rückzugsverhalten waren wir zu langsam und in der Abwehr zu passiv.

Die Zwönitzerinnen konnten über schnelle Angriffe und Rückraumwürfen den Abstand zu uns bis zur 56. Minute auf 15:18 verringern, was uns ganz schön ins schwitzen kommen ließ. Zudem machten sich bei uns die schwindenden Kräfte immer mehr bemerkbar.

Aber zum Glück hatten wir ja noch Anja im Tor! Ihr ist es zu verdanken, dass Zwönitz nicht noch weiter aufschließen konnte. Ein ums andere Mal parierte sie die Bälle und trieb die Gegner zur Verzweiflung. Auch Mario tat sein Bestes und stellte uns immer wieder, entsprechend der Situation, in Angriff und Abwehr um.

Zwönitz seinerseits wurde offeniver in der Abwehr, was uns Raum für 1:1 Kämpfe gab. Zusammen mit Anjas Paraden gab uns das noch einmal den nötigen Aufschwung und am Ende konnten wir mit 21:15 den Sieg doch für uns verbuchen. Damit ist uns die Tabellenspitze auch über Weihnachten sicher und es bleibt nur zu hoffen, dass sich die rote Karte hier nicht zum Fluch entwickelt...

 

Das nächste Spiel findet am 06.01.2018 in der Sporthalle Lichtenstein statt. Gegner ist der momentan Tabellenneunter Burgstädter HC II. Anpfiff ist 14:30 Uhr.

 

 

Es spielten: Anja (Tor), Jana (5), Jule (3), Susi M. (2), Maria H. (1), Bea (1/1), Resi (5), Maria B. (3)

Ein hartes Stück Arbeit

  • Veröffentlicht: Montag, 27. November 2017 09:42
  • Geschrieben von Juliane Dillner

25.11.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz II – VfB Blau-Gelb 21 Flöha    19:11

 

In der achten Partie der Saison hieß der Gegner VfB Blau-Gelb 21 Flöha und der reiste mit einer ordentlichen Besetzung an. Doch auch mit nur zwei Auswechslern auf unserer Seite hieß das Ziel "Sieg" und "Verteidigung unserer Tabellenführung". Da unsere bisherige Statistik der Spiele gegen Flöha recht durchwachsen ist, versprach es ein spannendes Match zu werden.

Kurz nach dem Anpfiff legte Jana mit ihrem Konter zum 1:0 gleich mal gut vor, doch Flöha konnte schnell ausgleichen. Überhaupt hatte Flöha den besseren Start erwischt und machte uns das Leben ganz schön schwer. Zwar konnten beide Mannschaften Tore für sich verbuchen, aber mit ihrer offensiven und guten Deckung unterbrach Flöha immer wieder unser eigenes Spiel und ließ uns oft ziemlich ideenlos und fahrig agieren. Hinten wiederum konnte sich unsere Deckung auf das schnelle Spiel des Gegnsers nicht gut einstellen. Flöha nutzte das und strahlte sowohl in 1:1 Situationen als auch aus der zweiten Reihe permanent Torgefahr aus. Über 2:1, 3:3 und 4:6 konnte der Gegner dann auch mit zwei Toren in Führung gehen.

Mit der Einwechslung unserer Abwehrchefin Bea kam mehr und mehr Stabilität in die Abwehr und wir konnten endlich auch den ein oder anderen Ball abfangen. Im Angriff kämpften wir weiter um jedes Tor und konnten uns die Führung mit fünf Toren in Folge zurück holen. So gingen wir mit 9:6 in die Kabine.

Der Start in die zweiten Halbzeit gelang deutlich besser. Wir konnten unsere Führung schnell auf 11:6 ausbauen und agierten in Angriff und Abwehr um einiges sicherer. Tor um Tor konnten wir so davonziehen. Besonders Bea zeigte eine klasse Spiel – hinten blockte sie die Bälle raus, vorn traf sie aus der zweiten Reihe und bei Siebenmeterwürfen.

Flöha wurde zunehmend frustrierter und war auch immer wieder mit den Schiedsrichterentscheidungen unzufrieden. Das machte sich dann auf dem Feld in kleinen Zickereien bemerkbar, von denen wir uns zum Teil auch anstecken und provozieren ließen. Das wiederum gipfelte dann in einer Zwei-Minute-Strafe wegen Unsportlichkeit unsererseits. Leider wird einem erst hinterher klar, dass die betreffende Reaktion nicht die richtige ist. An dieser Stelle noch mal eine große Entschuldigung unsererseits an die betroffene Flöhaer Spielerin!

Die Zwei-Minuten-Strafe überstanden wir zum Glück ohne größere Probleme und hielten Flöha weiter auf Abstand. Beim 17:10 in der 56. Minute war die Vorentscheidung gefallen und wir konnten uns schlussendlich mit 19:11 über unseren Sieg freuen.

 

Das letzte Spiel für 2017 bestreiten wir am 09.12.2017 gegen den Zwönitzer HSV 1928 II. Anwurf in der Sporthalle Zwönitz ist 12 Uhr.

 

 

Es spielten: Anja (Tor), Jana (6), Resi (1), Maria B., Tanja, Jule (4), Susi (1), Bea (3/4), Lena

Tabellenführung verteidigt

  • Veröffentlicht: Montag, 20. November 2017 20:03
  • Geschrieben von Juliane Dillner

18.11.2017 TSV Fortschritt Mittweida – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    14:23

 

 

Diese Woche trafen wir auswärts auf den Tabellenvorletzten TSV Fortschritt Mittweida. Das Ziel hier konnte nur ein Sieg sein. Allerdings lag uns Mittweida auswärts auch noch nie so richtig...

 

Etwas schwerfällig begannen beide Seiten ihr Spiel und kamen nur langsam zu Torerfolgen. Bis zum 3:4 blieben beide Mannschaften auf Augenhöhe, dann gelang es uns bis zur 18. Minute auf 3:9 davon zu ziehen. Die Abwehr stand nun sicherer und konnte Mittweida im Spielaufbau stören, im Angriff wurde die Wurfausbeute effektiver. Immer wieder gelangen uns Tore durch Spielzüge oder auch Konterläufen aus der Abwehr heraus. Besonders Jana fand ihre Freude im Konterlauf, startete ein ums andere Mal durch und steuerte schon in der ersten Halbzeit sieben Tore bei. Dadurch konnten wir uns zwischenzeitlich bis auf 8 Tore absetzen (23. Minute) und gingen am Ende mit 7:13 in die Pause.

 

Natürlich wollten wir diesen Abstand halten und möglichst noch vergößern. Die ersten zehn Minuten liefen gut - die Abwehr stand im Großen und Ganzen sicher, unser Angriff konnte immer wieder erfolgreich abgeschlossen werden. Dann hatten wir aber wieder einmal eine unserer beliebten kleinen Schwächephasen. Mittweida war besser im Spiel und einzelne Spielerinnen konnte durch gute Richtungswechsel in ihrem Lauf häufiger zum Torwurf gelangen. Die Abwehr wackelte hier nun etwas und bewegte sich nicht spritzig und konsequent genug. In dieser Phase konnte der Gegner zu oft nur rüde gestoppt werden, was Zweiminutenstrafen für uns und/oder Siebenmeterwürfe für Mittweida zur Folge hatte. Das nutzte Mittweida und konnte bis auf 14:17 verkürzen. Aber wir ließen uns davon nicht unterkriegen. Geduldig meisterten wir diese Schwächephase, versuchten vorn wieder ruhiger und überlegter zu spielen und unsere Abwehr erneut zu ordnen. So konnten wir den Gegner weiter auf Abstand halten und legten noch einmal vor. In der 52. Minuten hatten wir beim 14:20 wieder eine 6-Tore-Führung und ließen den Rest der Spielzeit auch kein weiteres Tor von Mittweida zu. So gewannen wir am Ende mit 14:23 und konnten mit nunmehr 12:2 Punkten unseren momentan ersten Tabellenplatz verteidigen.

 

Auch wenn es uns – wie in Mittweida irgendwie schon gewohnt - zeitweise wieder schwerfiel, war unser Sieg durch unseren Kampfgeist nicht in Gefahr und wir behielten auch in schwierigen Phasen den Kopf oben. Weiter so!

 

Am kommenden Samstag haben wir den VfB Blau-Gelb 21 Flöha zu Gast. Anwurf in der Turnhalle Oberlungwitz ist um 14:30.

 

Es spielten. Anja (Tor), Jule, Jana(10), Resi (2), Maria (2), Susie (2/1), Tanja (2), Bea (2/1), Susi (1)

Mit dem Zweiten sieht man besser?

  • Veröffentlicht: Montag, 13. November 2017 11:06
  • Geschrieben von Juliane Dillner

11.11.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz – HSG Rottluff/Lok Chemnitz   27:10

 

Beflügelt von unserem Sieg letzte Woche, wollten wir an genau dieser Leistung anknüpfen.

Einen kleinen Schreck bekamen wir allerdings bereits beim warmwerfen von Anja, als sie den Ball ans Auge bekam und danach leichte Sehprobleme hatte. Aber getreu dem Motto "Nur die Harten kommen in den Garten" ging es für sie trotzdem weiter.

 

Wir starteten auch ganz gut ins Spiel und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Die Abwehr wackelte diesmal zwar von Beginn an, aber der Gegner musste sich ja auch erstmal auf unsere Deckungsform einstellen, sodass wir die gegnerischen Angriffe immer wieder stören und unterbinden konnten. Im Angriff gelang es uns durch Konter, Einzelaktionen und auch Spielzüge Akzente zu setzen. Das Resultat war eine 6:2 Führung nach gut 15 Minuten Spielzeit.

Dann aber kam – warum auch immer - ein Bruch in unser Spiel und das baute den Gegner auf. Mittlerweile gelang es Rottluff immer öfter mit Einzelaktionen durch zu stossen oder ihre Kreisläuferin anzuspielen und so zum Torwurf zu gelangen. Die Deckung passte jetzt überhaupt nicht mehr. Es wurde nicht ordentlich nachgerückt, nicht konsequent zugefasst und nicht beherzt genug um den Ball gekämpft. Auch im Angriff machte sich ein Tief deutlich bemerkbar und es schien, als würden wir – solidarisch mit Anja – auch nur noch auf einem Auge sehen... Viel zu oft und viel zu leicht wurde der Ball durch schlechte Zuspiele und überhastete Torwürfe verloren. Auch die zu unseren Gunsten gegeben 7m verschenkten wir und konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Rottluff nutzte unsere Schwächephase und konnte bis zur Halbzeit auf 10:8 verkürzen.

 

Wie in der Pause vom Trainer gefordert, wollten wir in der gesamten (!) zweiten Halbzeit zeigen, dass die zwei Punkte bei uns bleiben sollen. Also legten wir los. Die Abwehr stand deutlich sicherer, es wurde geredet, sich gegenseitig unterstützt und gekämpft. Vorn machten wir endlich unser zweites Auge wieder auf und trafen das Tor. Rottluff wiederum gelang in den ersten Minuten nur ein einziges Tor und beim Stand von 13:9 legten wir dann einen 7:0 Lauf hin. So leuchtete in der 46. Minute ein 20:9 auf der Anzeigetafel und die Vorentscheidung war so gut wie gefallen. Da machte es auch nichts, dass Anja bei Konterläufen unsere Entfernung mit einem Auge irgendwie nicht so richtig einschätzte und die Pässe ein klitzekleines bisschen zu weit auflegte. Anja – wir wissen, dass du das beim nächsten mal wieder klasse machen wirst und zur Vorsicht trainieren wir einfach noch ein bisschen unsere Schnelligkeit :-D

In der Auszeit beschwor uns unser Trainer dann aber auch, in unserer Konzentration nicht nach zu lassen und den Gegner damit erneut aufzubauen. Daran hielten wir uns, ließen nur noch ein Tor zu und gewannen am Ende verdient, wenn auch nicht immer schön, mit 27:10.

 

Wenn wir die Leistung der zweiten Halbzeit schon von Beginn an konsequent gezeigt und durchgezogen hätten, wäre der Sieg deutlich höher ausgefallen. Es gilt weiterhin diese Schwächephasen zu analysieren und einzustellen. Auch die Siebenmeterquote muss deutlich besser werden. Von acht gegebenen haben wir gerade mal zwei verwandeln können.

 

Am kommenden Samstag, den 18.11.2017, müssen wir dann auswärts gegen den TSV Fortschritt Mittweida ran. Anpfiff ist 18 Uhr.

 

Es spielten: Anja (Tor), Tanja (1), Lena, Susie P. (2), Bea (2/1). Susi (1), Anne (2), Resi (4), Jule (4), Maria (5/1), Jana (4)

Spiel, Satz und Sieg

  • Veröffentlicht: Montag, 06. November 2017 19:36
  • Geschrieben von Juliane Dillner

05.11.2017 SV Rotation Weißenborn II – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II    17:30

 

Viel mehr müsste man eigentlich nicht sagen, aber...

Mit einer kleinen Besetzung von insgesamt sieben Feldspielern und zwei Torhütern machten wir uns auf den langen Weg nach Weißenborn. Und wir geben gern zu, wir mussten kurz schlucken als wir das Weißenborner Aufgebot von 14 Spielern sahen. "Aber nützt ja nix", dachten wir uns, "Augen zu und durch". Und das wurde umgesetzt!

Von Beginn an konnten wir durch gute Einzelaktionen sowie auch Spielzügen viele Chancen herausspielen und auch zum Toreschieße nutzen. Hinten wiederum stand unsere Abwehr bombensicher und konnte häufig die Angriffe des Gegners unterbinden oder den Ball abnehmen. Wenn dann doch mal eine Spielerin von Weißenborn zum Torabschluss kam zeigten eben unsere beiden Mädels im Tor klasse Paraden. So konnten wir schon nach gut 10 Minten ein 1:7 für uns verbuchen.

Aber es galt weiterhin Ruhe zu bewahren und vorn lang und sicher zu spielen. Auf keinen Fall durften wir in Hektik verfallen und damit den Gegner zu Kontermöglichkeiten einladen. Weißenborn wiederum probierte es nach geraumer Zeit mit einer Manndeckung gegen Resi. Das gab uns natürlich Raum für viele 1:1 Situationen, die wir auch ein ums andere Mal nutzten konnten. Die Folge - ein 4:13 in der 21. Spielminute.

Bis zum Halbzeitpfiff ließ unsere Konzentration in der Abwehr dann ein klein wenig nach und Weißenborn konnte etwas aufschließen, aber mit einem sicheren 8:15 gingen wir in die Pause.

 

Euphorisch starteten wir in die zweite Halbzeit und machten da weiter wo wir aufgehört hatten. Mittlerweile wurde auch Maria in Manndeckung genommen, was uns sehr zugute kam. Nun hatten wir im Angriff noch mehr Platz und Bea und Susie wechselten sich jetzt im Toreschießen ab. Die Torhüterin von Weißenborn musste ein ums andere Mal hinter sich greifen und wir konnten Tor um Tor davonziehen. Über 9:17, 10:20 und 11:22 stand es in der 47. Minute schließlich11:24 womit die Vorentscheidung gefallen war.

Langsam machten sich zwar nun die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar, doch Weißenborn hatte keine Chance mehr den Rückstand aufzuholen und konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Unsere tolle Mannschaftsleistung, bei der jeder für den anderen einsprang und Verantwortung übernahm, sicherte uns schlussendlich diesen deutlichen und verdienten 17:30 Sieg.

 

Am kommenden Samstag, den 11.11.2017, wollen wir uns im Heimspiel gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz die nächsten zwei Punkte holen. Anwurf ist 14:30 Uhr in der Sporthalle Lichtenstein.

 

Es spielten: Maria H. (Tor), Anja (Tor), Jule (4), Resi (4), Bea (5/1), Tanja (4), Maria B.(4/2), Susie P. (5), Susi M. (1)

Die Punkte gehören uns

  • Veröffentlicht: Sonntag, 29. Oktober 2017 22:49
  • Geschrieben von Juliane Dillner

28.10.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz II – HSG Langenhessen/Crimmitschau   21:12

 

"Der Gegner soll seine erste Niederlage der Saison kassieren" – so lautete unser erklärtes Ziel für diese Partie. Das dafür die spielerische Leistung um einiges besser sein muss als in der Vorwoche war uns dabei durchaus bewusst und das wollten wir auch umsetzen.

Mit einem breiter aufgesetzten und damit variableren Kader als letztes Wochenende starteten wir in dieses Spiel und gingen auch schnell mit 2:0 in Führung. Doch beide Mannschaften hatten einige Unsicherheiten im Angriff und taten sich schwer mit dem Toreschießen. Unsere Chancenverwertung ließ ähnlich wie beim Spiel gegen Muldental arg zu wünschen übrig und beim Stand von 5:2 dauerte es gute zehn Minuten bis uns ein weiters Tor gelang. In dieser Phase hielten uns hauptsächlich Anjas Paraden und später Resis Tore vorn im Spiel. Dadurch motiviert wurde dann auch die Abwehr immer sicherer und konnte selbst in Unterzahl die Gegentore verhindern.

So stand nach diesen ersten etwas zäh dahinfließenden 30 Minuten ein 8:4 auf der Anzeigetafel.

 

In der Kabine appellierte unser Trainer noch einmal an unsere Disziplin und Konzentration sowohl in der Abwehrarbeit als auch im Angriff.

Das erste Tor der zweiten Halbzeit schoss zwar die HSG - doch Sörens liebevolle, aber durchaus ernst zu nehmende "es scherbelt – Androhung" in der Pause zeigte Wirkung und mit einem 4:0 Lauf konnten wir unseren Vorsprung auf 12:5 erhöhen. Endlich wurden die herausgespielten Chancen und Konter genutzt und in den folgenden Minuten zappelte der Ball ein ums andere Mal im Netz der HSG. Auch die eingewechselten Spielerinnen übernahmen Verantwortung und konnten entscheidend zum stetigen Ausbau unserer Führung beitragen. Über die Stationen 15:6, 18:9 und 21:11 war der Sieg nie in Gefahr und so jubelten wir am Ende verdient über unseren 21:12 Erfolg. Da störten uns dann auch die auf beiden Seiten manchmal etwas strittigen Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr...

Jetzt ist es wichtig auf dieser Leistung aufzubauen um auch die kommenden Spiele zu unseren Gunsten entscheiden zu können. Die nächste Partie findet am kommenden Sonntag in Weißenborn statt. Anpfiff ist um 16 Uhr.

 

Es spielten: Maria H. (Tor), Anja (Tor), Jana (3/1), Jule (4), Resi (5), Susie, Tanja (1), Bea (2), Susi (1), Maria B. (2/2)

Knappe, aber unnötige Niederlage

  • Veröffentlicht: Montag, 23. Oktober 2017 10:43
  • Geschrieben von Juliane Dillner

21.10.2017 HSG Muldental – SG Lichtenstein/Oberlungwitz II   17:16

 

Diesen Samstag waren wir in Rossau zu Gast. Wir hatten uns viel vorgenommen und sind motiviert ins Spiel gestartet. Leider gestaltete sich auch dieser Start extrem holprig. Bis zum ersten Tor dauerte es mehrere Minuten und dann war es auch noch der Gegner, der zum ersten Mal einnetzen konnte. Leider sollte sich am Rückstand in absehbarer Zeit nichts ändern. Vorn waren wir im Abschluss erneut nicht konsequent genug und hinten war unsere Abwehr wieder das ein ums andere Mal zu löchrig. Erst beim Stand von 3:0 konnten wir unser erstes Tor erzielen und kämpften uns dann bis auf ein 5:5 ran. Doch die Muldentaler konnten anschließend wieder auf vier Tore Vorsprung davon ziehen. Die Auszeit durch den Trainer rüttelte uns auf. Aber wir mussten ordentlich kämpfen, um wieder ran zu kommen und uns nicht stattdessen noch weiter abhängen zu lassen. Wir gaben nicht auf, kamen erneut bis auf ein Tor an Muldental heran und gingen so mit einem Pausenstand von 9:8 in die Kabine.

Man wusste, dass hier noch lange nichts verloren war und wollte das Spiel umbedingt noch drehen. Helfen sollte uns eine geänderte Abwehr, infolgedessen Tanja jetzt die Manndeckung übernahm. Aber bis sich die Mannschaft hinten orientiert hatte, war Muldental wieder auf 13:9 davon gezogen. Erneut mussten wir uns auf ein 15:15 rankämpfen. Motivation fanden wir hier in Anja, die einige tolle Paraden zeigte und uns so nach vorn pushte. Das zeigte auch Wirkung, denn endlich – nach langen 50 Minuten – gelang uns durch Resis Treffer zum 15:16 die erste Führung in diesem Spiel. Wir wollten nun unbedingt diesen Sieg mit nach Hause nehmen, waren dann aber doch wieder etwas fahrig und Muldental konnte ausgleichen. Also hieß es, die letzten drei Minuten hinten alles dicht machen und im besten Fall vorne noch ein Tor schießen. Die Abwehrarbeit klappte gut, aber das Tor vorn wollten wir einfach nicht treffen. Und so kam, was kommen musste... In der letzten Spielminute kassierten wir den gegnerischen Führungstreffer. Zwar hatten wir noch die Gelegenheit, einen Angriff zu starten, doch auch dieser war nicht von Erfolg gekrönt und wir mussten uns mit 17:16 geschlagen geben.

 

Fazit: Hätten wir von Beginn an ein konsequentes und stabiles Auftreten gezeigt, wären wir mit einem Sieg nach Hause gefahren. So aber haben wir es uns selbst wieder unnötig schwer gemacht, den Gegner motiviert und folglich zwei sichere Punkte verschenkt.

Da müssen noch einige Fehler abgestellt werden wenn wir im nächsten Heimspiel dem Tabellenersten Langenhessen/Crimmitschau II (28.10.2017, 14:30 in Oberlungwitz) die erste Niederlage dieser Saison zufügen wollen!

 

Es spielten: Maria H. (Tor), Anja (Tor), Jana (4/1), Jule (1), Susi (1), Anne, Tanja (2), Bea, Maria B. (4/2), Resi (1)

Zweites Spiel - Zweiter Sieg

  • Veröffentlicht: Sonntag, 15. Oktober 2017 20:33
  • Geschrieben von Juliane Dillner

 14.10.2017 SG Lichtenstein/Oberlungwitz - HV Oederan   25:14

 

Nach einer sechswöchigen Spielpause, aufgrund von Spielverlegungen und spielfreien Wochenenden, hatten wir im ersten Heimspiel der Saison den HV Oederan zu Gast.

Mit viel Motivation gingen wir in das Spiel, konnten aber schon zu Beginn den mentalen Willen physisch nicht wirklich umsetzen. Zwar gelang uns eine 4:0 Führung, doch leider kam es auch immer wieder zu Fehlabspielen und Fehlwürfen frei vorm gegnerischen Tor. Selbst die 7m konnten wir nicht verwandeln. Während ein Wurf durch Susi noch den Weg an den Pfosten fand, wurden die anderen gleich ganz neben oder über das Tor gesetzt.

Wir fanden nur schwer ins Spiel und auch in der Deckung war man sich doch ein ums andere Mal uneins. Zu leicht ließ man sich von der Kreisläuferin Oederans wegsperren oder unterband das Anspiel nicht konsequent genug. Glücklicherweise hatte auch der Gegner keinen treffsicheren Tag oder unsere Torfrauen verhinderten das Tor.

Im Laufe der ersten Halbzeit stand die Deckung dann sicherer, sodass zum Halbzeitpfiff ein für beide Seiten mageres 9:5 auf der Anzeigetafel stand.

In der Pause beschwor unser Trainer noch einmal unsere Konzentration und Genauigkeit im Abschluss. Durch die mangelhafte Chancenverwertung hatten wir es verpasst, das Spiel schon zur Pause zu entscheiden. Die zweite Halbzeit sollten wir mit mehr Ruhe und Konzentration spielen.

Aber wie so oft waren die ersten zehn Minuten wieder von leichten Hektikphasen durchzogen, womit wir es uns selbst unnötig schwer machten. Erst beim Stand von 11:8 kam etwas mehr Ruhe rein, sodass wir mit drei Toren in Folge auf 14:8 erhöhen konnten. Selbst in Unterzahl kamen wir zum Torabschluss und auch ein durch Maria ausgeführter Siebenmeter fand endlich den Weg ins Tor. Die Deckung stand nun sicherer, sodass die Rote Karte von Resi, aufgrund von 3 x 2-Minuten-Zeitstrafe, glücklicherweise gut weggesteckt werden konnte.

Über die Stationen 16:11, 20:12, 22:14 konnten wir uns nachfolgend ein gutes Polster heraus spielen und somit stand einem Sieg nichts mehr im Wege. Drei Sekunden vor Spielende holte Jana dann auch noch einmal einen Siebenmeter für uns raus, den sie selbst erfolgreich ausführte. Somit gewannen wir das Spiel deutlich, wenn auch nicht immer schön, mit 25:14.

Erwähnenswert ist auch die Rückkehr unserer Torfrau Anja nach mehrmonatiger Verletzungspause. In ihren zwar momentan noch wenigen Spielminuten glänzte sie mit drei Siebenmeterparaden in altbekannter Form!

 

Für die kommende Woche gilt es die zahlreichen Ungenauigkeiten und Fehlpässe abzuschalten um im nächsten Spiel, am Samstag 21.10.2017 gegen HSG Muldental 03, mit mehr Sicherheit aufzutreten.

 

Es spielten:

Maria H. (Tor), Anja (Tor), Susie P. (2), Jana (8/1), Bea (2), Tanja, Resi (1), Jule (6), Susi M. (1), Maria B. (2/1)