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Oberlungwitzer Sportverein e.V.

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Freitag, 21 September 2018

Wir, Zwönitz und die Rote Karte...

  • Veröffentlicht: Montag, 22. Januar 2018 10:50
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

SG Lichtenstein-OSV II gegen Zwönitzer HSV 1928 II

Am Samstag, 20.01.2018, trafen die Frauen der SG II im Rückspiel erneut auf die Zwönitzerinnen und besiegten sie auf heimischem Boden mit deutlichem Abstand (32:24).

Zwar war es so nicht abgemacht, aber mit ein bisschen Augenzwinkern scheint es schon fast ein „böser Fluch oder ein Runnig Gag“ zu sein. Ohne Rote Karte verlief auch diese Partie gegen den Zwönitzer HSV nicht. Zum Glück wurde es dieses Mal nicht ganz so spannend und nervenaufreibend wie im Hinspiel. Die übrigen Rahmenbedingungen waren jedoch nahezu identisch.

Erneut standen die Frauen der SG Lichtenstein/Oberlungwitz II mit einer knapp besetzten Bank einem umfangreichen Kader gegenüber, der den Anschein erweckte durch Spielerinnen des Zwönitzer HSV 1928 I unterstützt zu werden. Erschwerend kam hinzu, dass unsere Teamchefin und Mittespielerin Maria Bratfisch fehlte. Damit wussten wir, dass es mit Sicherheit nicht einfach würde, einen Sieg nach Hause zu holen. Dennoch wollten wir ein weiteres Mal zeigen, dass unser Teamgeist maßgeblich über jedes Spiel entscheiden kann - egal, wie ungünstig die Voraussetzungen sind.

Zugegeben, das Spiel starte holprig. Die ersten Treffer (0:2) wurden aufgrund einer zu offenen und noch nicht spielbereiten Abwehr kassiert. Glücklicherweise konnte wir über Außen direkt anschließen und uns fortan über eine 5:3, 10:6, 15:9-Führung, aufgrund diszipliniert nach vorn getragener Angriffe, bis zum Halbzeitstand von 17:11 absetzen.

Mit Zuversicht gingen wir in die Pause, waren dennoch mit nur einer Ersatzspielerin auf der Bank angespannt und wussten, dass wir uns auch in den kommenden 30 Minuten auf dem schmalen Grat zwischen Siegeseuphorie und Angst, es könne sich jemand verletzen oder Rot bekommen, bewegen.

Die zweite Halbzeit schloss sich nicht nur zeitlich, sondern auch leistungstechnisch an die erste an. Unsere Mädels verfielen nicht in ihre schon oftmals vorhandene lethargische Phase, sondern dominierten zunehmend das Spiel und bauten den Vorsprung aus. Anja agierte sicher im Tor, parierte sowohl Konter als auch 7m-Würfe und zeigte ein weiteres tolles Spiel. So verflogen langsam die Befürchtungen und Zweifel. Wir hielten den Vorsprung und beendeten die Partie mit einem sicheren Abstand von acht Toren.

Letztendlich weniger aufregend als im Hinspiel präsentierten sich die Oberlungwitzer Frauen souverän mit ihrer Mittealternative Susie, die ein tolles Aufbauspiel anführte. Die kontinuierlichen Leistungen der Halbspielerinnen Jana, Resi und Bea, deuteten auf den sicheren Sieg und Jule „zauberte“ gerade in den letzten zwei Minuten eineinhalb Meter von der Grundlinie entfernt zwei weitere Traumtore, womit das Spiel endgültig entschieden war.

Zusammengefasst zeichnete sich nach der ersten Halbzeit ab, dass die SG II, trotz der wideren Umstände, das Spiel fortan gestalten wollte. Dieses Vorhaben setzte man um und zeigte insbesondere in der Schlussphase, dass selbst die „scheinbar obligatorische“ Rote Karte in Kombination mit zwei sich überschneidenden Zweiminuten-Strafen und Mann-Deckung nichts an der Einstellung ändert, sondern lediglich weitere Möglichkeiten zu sehr guten Einzelleistungen, wie sie Tanja abschließend bewies, bietet.

In diesem Sinne – alles auf Sieg!

Es spielten: Anja (Tor), Jana (7), Jule (8), Bea (3/3), Resi (5), Susi M. (2), Tanja (2), Susie P. (2)