SG Lichtenstein-OSV gegen Chemie Zwickau


Deutliche Steigerung in der zweiten Halbzeit, die am Ende dennoch nicht für den Sieg reichte

Am heutigen Sonntagmorgen spielten die Frauen der SG in Zwickau gegen das Damenteam von Chemie Zwickau. Nach einer bedenklichen ersten Halbzeit begann das Team gefühlt neu, steigerte sich deutlich, doch konnte das Spiel letztendlich nicht drehen (23:17).

Über die erste Halbzeit gibt es wenig zu berichten. Die Abwehr bot dem Gegner zwar Paroli, aber im Angriff fehlte es an allem - dem Zug zum Tor, der notwendigen Konsequenz und dem letzten Fünkchen Glück bei den Torabschlüssen. Fehlpässe und Unsicherheit führten ähnlich zu vorangegangenen Spielen zudem zu Fehlern, die mit Konterläufen der Gegnerinnen, die souverän verwandelten, bestraft wurden. So verabschiedeten sich die Gäste mit gerade einmal 3 Toren und 10 Gegentoren in die Pause.

Das Gute, so Trainer Lahr, es gäbe jetzt nichts mehr zu verlieren. Das Ziel war gesetzt, von vorn anfangen und zeigen, dass man ein ernstzunehmender Gegner und kein schlichtes Opfer ist.

Mit viel Kampfgeist und dem notwendigen Selbstvertrauen sollte dies nunmehr in die Tat umgesetzt werden. Jana verwertete folglich in bekannter Weise Eins-Eins-Situationen für sich, die Mitte nutzte ihre Lücken, die Außen verwandelten selbst beim anspruchsvollsten Winkel und Resi zog wie immer bis zum Schluss. Die Frauen der SG zeigten, dass auch sie Kontern können und zudem parierte die Abwehr noch ein bisschen besser als zuvor.

Das Team kämpfte sich hart heran und ließ die Gegnerinnen erst einmal nicht von dannen ziehen, so dass bis auf 15:12 verkürzt wurde. Somit steigerte sich noch einmal die Spannung und der Ehrgeiz war geweckt, das Spiel vielleicht doch zu drehen. Leider sollte dies ein frommer Wunsch bleiben. Die Heimmannschaft behielt ihre Ruhe und spielte routiniert ihr Spiel weiter, nutzte Einzelaktionen und verwandelte mehrfach gekonnt über Außen.

Letztendlich gewann die SG zwar mit einem Tor Vorsprung die zweite Halbzeit, nur besteht ein Spiel aus 60 Minuten und die ersten 30 konnten, trotz aller Versuche, einfach nicht herausgearbeitet werden.


Es spielten: Anja (Tor), Tina (Tor), Jana (5), Jule (2), Resi (4), Susie (3), Antje, Steff, Bea (1/1), Lisa (1), Denise, Tanja, Susi, Nine.