Kontaktdaten

Oberlungwitzer Sportverein eV

Geschäftsführerin: Petra Freitag

Erlbacher Straße 19, 09353 Oberlungwitz

Tel./Fax 03723 - 700 172

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Öffnungszeiten: Dienstag nach telefonischer Absprache, Donnerstag 16:00 - 19:30 Uhr

Ansprechpartner der Abteilungen

Abteilung Abteilungsleiter E-Mail
Fussball Marcel Irmscher Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handball Steffen Kiesewetter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tennis Torsten Schmidt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Turnen Uwe Irmscher Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kegeln Jens Stefan Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Billard Frank Bauerfeind Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Popgymnastik Ramona Kretzschmar Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
allg. Sportgruppen Klaus Wawra Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kontaktinfos
Dienstag, 21 Mai 2019

Ansprechpartner Handball

Steffen Kiesewetter (Abteilungsleiter)
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1. Stellvertreter und techn. Leiter: Anja Berger
2. Stellvertreter und Sponsorenbeauftragte: Maria Bratfisch
Verantwortlich Zeitnehmer / Schiedsrichter: Susann Möbius
Pflege Internet: Juliane Dillner, Beatrice Reichel

 

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Abteilung Handball


Wir bedanken uns für die Unterstützung bei:

SPEEDCONZEPT.DE
Unitech Maschinen GmbH Autohaus Schmidt KG Speedconzept IDH Anlagenbau und Montage GmbH

 

Revanche geglückt

  • Veröffentlicht: Montag, 15. April 2019 20:58
  • Geschrieben von Juliane Dillner
Am 13.04. stand unser letztes Heimspiel der laufenden Saison an. Neben Kaffee und Kuchen für unsere Fans wollten wir selbigen auch zeigen, was wir eigentlich können. Zu Gast hatten wir die USG Chemnitz, mit denen wir noch eine Rechnung vom Hinspiel offen hatten. Dieses hatten wir deutlich mit 23:17 verloren - diesmal wollten wir die zwei Punkte unbedingt für unsere Seite sichern.
Gestärkt durch die Unterstützung der zahlreich erschienenen Fans starteten wir in die erste Hälfte. Nach kurzem herantasten gelang Steph der erste Treffer zum 1:0. Nach dem Ausgleich durch die USG, antworteten wir umgehend mit einem weiteren Tor. Danach wollten wir unsere Führung auch nicht wieder abgeben. Über die Stationen 4:1, 7:3 konnten wir uns in den folgenden Minuten einen kleinen Puffer erarbeiten. Eine Auszeit der Gastmannschaft brachte eine kleine Schwäche unserer Deckung mit sich, sodass USG auf 8:7 aufschließen konnte. Im Gegensatz zu so manch anderem Spiel aber ließen wir uns davon nicht beirren, sortierten uns wieder und behielten somit weiter die Führung. Mit 14:12 gingen wir schließlich in die Pause.
Nun hieß es die Nerven zu behalten, die ersten zehn Minuten nicht wieder zu verschlafen und da weiter zu machen wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Mit gegenseitiger Unterstützung und Motivation setzten wir unser Vorhaben direkt nach Wiederanpfiff in die Tat um und Reni eröffnete mit dem Treffer zum 15:12 die zweite Spielhälfte. Bis zur 37. Minute konnten wir uns beim Tor zum 19:14 zum ersten Mal eine Fünf-Tore-Führung erarbeiten. Immer wieder konnten wir Angriffe USGs unterbinden oder im Gegenzug einen Treffer im gegnerischen Netz landen. USG blieb aber durchaus in Schlagdistanz und dass eine Vier-Tore-Führung keine Sieggarantie ist, hatten wir ja erst in der Vorwoche im Match gegen Beierfeld schmerzhaft erfahren müssen. Vorallem Chemnitz`Spielerin auf Linksaußen konnte immer wieder sehenswerte Treffer landen und war auch vom 7-Meter-Punkt bei allen sieben Strafwürfen erfolgreich. Diesmal aber ließen wir in unserer Konzentration nicht nach. Wir feuerten uns in der Abwehr gegenseitig an und unterstützten uns im Angriff, was zur Folge hatte dass USGs Torhüterin ein ums andere Mal hinter sich greifen und den Ball aus dem Netz fischen musste. Bis zum Schlusspfiff ließen wir keinen Zweifel aufkommen, dass die zwei Punkte zuhause bleiben sollten und konnten uns schlussendlich mit dem 30:24 einen klaren und verdienten Sieg sichern. 
 
Mit dieser Euphorie und gegenseitiger Unterstützung werden wir am 28.04. unser letztes Saisonspiel gegen den Tabellensechsten HC Glauchau/Meerane II bestreiten. Das Hinspiel konnten wir bereits 20:15 für uns entscheiden und da uns nun lediglich ein Punkt trennt, gilt es noch einmal alles zu geben um auch dieses Spiel zu unseren Gunsten zu beenden. Anwurf ist 10:00 Uhr in der Sporthalle Meerane. 
 
Es spielten: Anja (Tor), Tina (Tor), Sarah, Susi (3), Susie (2), Bea (4), Jana (3), Jule (6), Isi, Steph (5), Lisa (3), Nine (2), Reni (2)

SG Raschau-Beierfeld gegen SG Lichtenstein-OSV

  • Veröffentlicht: Sonntag, 07. April 2019 19:12
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

 

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Fest steht, dass sich die beiden Damenteams am gestrigen Samstag nichts schenkten und sich einen spannenden Schlagabtausch mit unzufrieden stellendem Ausgang für die SG lieferten. Mit einem Tor mussten sich die Damen der SG Lichtenstein-OSV letztendlich geschlagen geben (30:29).

Die ersten fünf Minuten gehörten eindeutig den Gästen. Anders als sonst fand das Team beim Gastgeber souverän ins Spiel und setzte sich mit vier Toren ab. In der sechsten Spielminute legte die Heimmannschaft erstmals nach und fand zunehmend in die Partie. Die Verfolgungsjagd war erföffnet und die Heimmannschaft nutzte ein um das andere Mal die unsichere Abwehr der Gäste, die nicht locker genug auf den Beinen stand und dadurch mehrfach nacheinander einfache Tore der Gegner kassierte.

Keines Falls wollten die Damen der SG Lichtenstein-OSV ihren hart erarbeiteten Vorsprung aus der Hand geben und legten nach. Würfe von Außen und aus dem Rückraum wurden perfekt verwandelt und konnten den Gegner vorerst auf Abstand halten. Bedauerlicherweise häuften sich nach den ersten fünfzehn Minuten die Fehler im Angriffsspiel und die Defizite in der Abwehr waren immer noch nicht unter Kontrolle, sodass es Raschau-Beierfeld in der 22. Minute gelang auszugleichen (10:10) und fortan das Spiel bis zur Halbzeit zu bestimmen. Die Auszeit der SG Lichtenstein-OSV fünf Minuten vor Schluss der ersten Hälfte motivierte und fokussierte das Team noch einmal. Damit gelang es den Damen kurz vor Schluss das Spiel auf „Null“ zu setzen (15:15) und völlig offen in die zweite Runde zu starten.

Weiterhin schenkten sich die Teams bis zur 43. Minute nichts und boten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Spiel gestaltete sich zunehmend härter und der Ehrgeiz beider Mannschaften erfülllte die Halle. Die SG Lichtenstein-OSV hatte Blut geleckt und wollte die zwei Punkte definitiv mit nach Hause nehmen. In der 44. Minute gelang es somit der Gastmannschaft, sich erstmalig in der zweiten Hälfte mit zwei Toren abzusetzen. Diesen Vorsprung baute die SG bis zur 52. Minute aus (28:24) und zwang die Heimmannschaft zu einer Auszeit. Diese gab Raschau-Beierfeld abschließenden Aufschwung und führte ohne große Gegenwehr seitens Lichtenstein-OSV zu fünf Toren, denen man nur eines entgegenhalten konnte. Damit stand es in der 58. Minute 29:29 und fortan war wieder alles offen. Eine Minute später änderte sich diese Situation. Durch ein einfaches, zu verhinderndes Tor gelang es der Heimmannschaft die Partie für sich zu entscheiden und die Gäste mussten sich letztendlich geschlagen geben (30:29).

Erneut zeigte die SG Lichtenstein-OSV damit, dass sie durchaus als Team mit den Tabellenführenden mithalten kann und diese nicht ohne Grund vor eine ernstzunehmende Aufgabe stellt. Über weite Strecken bestimmten die Damen der SG Lichtenstein-OSV das Spiel und schlugen sich am Ende in gewisser Weise erneut selbst. Somit gilt es gezielt weiterzutrainieren, die Fehler zu erkennen und daraus zu lernen.

Es spielten: Anja (Tor), Tina (Tor), Sarah (2), Lisa (4), Jana (4), Bea (6), Jule (7), Nine (3), Steff (3), Denise, Susi, Nancy, Stefanie, Antje.

Selbst besiegt...

  • Veröffentlicht: Sonntag, 31. März 2019 22:13
  • Geschrieben von Juliane Dillner
 
Dieses Wochenende hatten wir den SV Chemie Zwickau zum Rückspiel in Lichtenstein zu Gast. Da wir uns beim Hinspiel 23:17 geschlagen geben mussten, wollten wir das wieder gut machen und die zwei Punkte nach Hause holen. 
 
Die ersten fünf Minuten verliefen ausgeglichen (2:2), dann konnte sich Chemie zum ersten Mal mit 2:5 ein kleines Polster verschaffen. Davon ließen wir uns aber nicht beirren und waren bestrebt, Chemie nicht davon ziehen zu lassen. Über die Stationen 3:6, 5:8 und 8:9 kamen wir bis zur 22. Minute zum Anschlusstreffer, sodass der Trainer der Gastmannschaft kurze Zeit später eine Auszeit nahm. Das schien Chemie gut zu tun - in den restlichen Minuten der ersten Halbzeit fand auf unserer Seite kein Spiel mehr statt, während Chemie munter Tore schoss. Dabei waren es nicht unbedingt spielerischer Witz auf Seiten Zwickaus sondern vielmehr unsere mangelnde Konsequenz und eine gewisse Trägheit in der Abwehr sowie unsere Unkonzentriertheit im Angriff, was uns das Leben schwer machte. Die Seitwärtsbewegung in der Abwehr war viel zu langsam, wodurch es Chemie nicht schwer hatte immer wieder zum Torwurf zu kommen oder einen 7 Meter raus zu holen. Allein in den letzten fünf Minuten gab es 3 Siebenmeter für die gegnerische Mannschaft. Im Angriff zeigten wir keinerlei Zug zum Tor und schenkten mit unseren Fehlabspielen Chemie den Ball. Auch eine Auszeit unsererseits brachte nicht den gewünschten Erfolg, sodass wir mit einem deutlichen Rückstand bei 8:16 in die Pause gingen. 
 
Dieses Ergebnis wollten wir natürlich so nicht stehen lassen, trotzdem erwischte Chemie den besseren Start und konnte sich direkt mit zwei Toren auf 8:18 absetzen. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich unsere Abwehr und unser Angriff wieder etwas. Wir konnten einige Angriffe Chemies unterbinden und kamen vorn wiederum zum Torerfolg, sodass wir in der 47. Minute zum 15:20 aufschließen konnten. Theoretisch war also noch nichts verloren und wir hatten die Hoffnung hier vielleicht doch noch etwas drehen zu können. Allerdings kam Chemie gerade in dieser Phase wieder zu einfachen Toren, da wir in der Abwehr erneut nicht konsequent genug rutschten und zugriffen. Im Angriff kamen wir zwar durchaus weiter zum Torerfolg, konnten aber den Rückstand von fünf Toren nicht dezimieren. Stattdessen konnte Chemie-Spielerinnen ihren Vorsprung wieder ausbauen und sich mit 8 Toren absetzen, sodass wir auch mit Susies Treffer zum 20:27 in den letzten 20 Sekunden lediglich Ergebniskosmetik betreiben konnten. 
 
Nun gilt es, die Problemfelder anzugehen um die Fehler im nächsten Spiel nicht zu wiederholennicht zu wiederholen. Am 06.04. geht es nun zum Rückspiel nach Beierfeld, Anwurf ist 17.00 Uhr.

Harte Arbeit wird belohnt

  • Veröffentlicht: Montag, 18. März 2019 21:35
  • Geschrieben von Juliane Dillner
 
Am vergangenen Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Werdau um unser Rückspiel gegen die Spielerinnen vom HSG Langenhessen/Crimmitschau auszutragen. Das Hinspiel ging zugunsten Langenhessen aus, sodass wir noch eine Rechnung offen hatten. Und da die Mannschaften im Mittelfeld punktemäßig eng beieinander liegen, war uns bewusst wie wichtig dieser Sieg wäre. 
 
Der Start verlief allerdings alles andere als planmäßig. Die Abwehr war löchrig und unkonzentriert, der Angriff zu statisch. Auch unser Rückzugsverhalten war definitiv verbesserungswürdig. Innerhalb der ersten fünf Minuten mussten wir fünf Kontertore hinnehmen, wodurch das Trainerteam die Notbremse zog und nach fünf Minuten, beim Stand von 5:2 eine Auszeit nahm. Wir sollten Ordnung in unsere Abwehr bringen und im Angriff endlich den Zug zum Tor zeigen. Die Auszeit rüttelte uns wach und in den folgenden zehn Minuten konnten wir den Spielstand drehen und gingen mit Janas Treffer 6:7 in Führung. Die Abwehr stand sicherer und auch im Angriff wurde besser gelaufen. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Spielerinnen Langenhessens allerdings wieder auf 11:9 absetzen.
 
Die Halbzeitansprache war klar - Abwehr weiter stabilisieren und im Angriff noch mehr Bewegung reinbringen. Motiviert gingen wir in die zweite Hälfte und zeigten Langenhessen, dass wir die zwei Punkte haben wollten. In kurzer Zeit gelangen uns vier Treffer infolge, was uns die erneute Führung einbrachte (11:12, 34. Minute). Bis zur 51. Minute ging es hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen (11:12, 13:14, 15:16). Langenhessen nahm in der Folgezeit eine Auszeit, konnte damit aber nicht den gewünschten Effekt erzielen. Stattdessen konnten wir uns erneut mit drei Tore absetzen. Je länger das Spiel andauerte, desto lauffreudiger wurden wir. Auch Anja zeigte besonders in dieser Zeit tolle Paraden, die uns zusätzlich pushten. Dementsprechend war es ein kleiner Schock, als Anja bei einer Parade auf den Ball trat, umknickte und erstmal vom Feld musste. Unsere "Not"-Torhüterin Steph machte ihre Sache aber auch toll und konnte ebenso gute Leistung abliefern. Trotzdem wurde es noch einmal spannend - Langenhessen gab nicht auf und konnte gut zwei Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zum 19:20 erzielen. Aber, im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, behielten wir diesmal die Nerven und konnten das Spiel schlussendlich mit 20:22 und großem Jubel für uns entscheiden. 
 
Mit diesem wichtigen Sieg konnten wir in der Tabelle vorerst an Langenhessen vorbeiziehen und einen einen Platz gutmachen. Nun haben wir 14 Tage Pause und begrüßen am 30.03.2019 mit Chemie Zwickau den aktuell Tabellendritten. Gespielt wird in Lichtenstein, Anwurf ist 16:00 Uhr.
 
Es spielten: Anja (Tor), Steph. S., Susie (2), Susi, Lisa (1), Bea (7/4), Jana (8), Antje, Jule (3), Tanja (1)

SG Lichtenstein-OSV gegen TSV Penig

  • Veröffentlicht: Sonntag, 10. März 2019 11:34
  • Geschrieben von Beatrice Reichel


Kopf an Kopf mit Zug zum Tor

Am gestrigen Samstag, 09.03.2019, begrüßten die Damen der SG ihre Gäste aus Penig zum Rückrundenspiel. Das Ziel des Tages lautete wie immer, “Alles auf Sieg!”, und dieses Mal sollte es wieder so sein. Nach einem Spiel auf Augenhöhe über den Verlauf der ersten Halbzeit setze sich die Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit kontinuierlich ab und rettete ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff (26:20).

Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen besetzte die SG ihre Bank mit fast allem, was der Kader hergibt und das Protokoll zulässt. Damit boten sich für das Spiel optimale Voraussetzungen. Wechsel waren möglich, taktisch konnte interveniert werden und die Motivation stimmte. Allein der Ausfall einer Torhüterin bereitete etwas Grund zur Sorge, sollte jedoch unbegründet bleiben, da Anja über das komplette Spiel parierte und bis zuletzt ohne Blessuren durchhielt.

Beide Teams schenkten sich nichts in der ersten Halbzeit. Spielerisch fanden die Mannschaften schwer in die Partie, nutzen dafür einfache Angriffe, um zum Ziel zu gelangen. Dabei stand die Abwehr der SG anfangs unsicher und musste immer wieder Würfe von hinten kassieren, da der Kreis nicht ordentlich übergeben wurde und die Schnelligkeit beim Umsetzen fehlte, um die Angriffsspielerin rechtzeitig anzunehmen. Mit der Aufforderung mehr zu sprechen, den Kreis besser zu decken und das gespielte Abwehrsystem konsequenter auszuführen, gelang es dann zunehmend das Spiel der Gegnerinnen zu unterbrechen bzw. die Würfe durch Blockarbeit zu vereiteln. Besonders zum Ende der zweiten Halbzeit stellten die heimischen Frauen ihre Gäste damit vor eine deutliche Herausforderung.

Fast schon spektakulär ging die erste Halbzeit mit einem deutlichen Zeichen zu Ende: zwei Sekunden vor Schluss verwandelte die Mittespielerin Susie Pade einen Traumpass von der Torfrau und das Team ging mit einem Tor Vorsprung (14:13) in die Halbzeitpause.Diese stellte objektiv heraus, dass die letzten 30 Minuten mehr Standhandball darstellten als das, was die SG grundlegend zu bieten hat: Spielfluss, Spritzigkeit, Nutzen von Gelegenheiten. Damit war das Ziel klar, weiter auf Sieg, doch mit deutlich mehr Bewegung und Mobilität.

Das Team fand sich dieses Mal gut in die zweite Hälfte und hatte nicht seine bekannten “zehn Minuten”. Zwar war das erste Drittel immer noch nicht das, was es hätte sein können, doch den Vorsprung gab man nicht mehr her (17:14).Ab der 38. Minute wurde die Luft für die Peniger zunehmend dünner. Mit sieben Treffern in Folge und dem scheinbar zugemauerten heimischen Kasten erzielte man einen Zwischenstand von 23:14.
Damit gaben sich die Gegnerinnen jedoch nicht geschlagen, sondern boten weiterhin Gegenwehr, die die SG durchaus noch einmal ins Schwitzen brachte. Zum Glück reichte dieses Mal der solide erarbeitete Vorsprung um den Gegner auf sicherem Abstand zu halten und konnte bis zum Endergebnis von 26:20 ausgebaut werden!

Mit einem guten Spiel verdiente sich die SG damit zwei Punkte und ist bestrebt weitere in den kommenden Spielen zu sammeln. Die nächste Möglichkeit hierfür bietet das verlegte Spiel gegen Langhessen/Crimmitschau am Sonntag, 17.03.2019.

 

Es spielten: Anja (Tor), Denise, Jule (2), Susi (1), Susie (5), Bea (1/1), Jana (5), Steff (2), Stefanie, Tanja (1), Antje (2), Lisa (3), Janin (2), Reni (1).

Pokalspiel: HC Burgstädt gegen SG Lichtenstein-OSV

  • Veröffentlicht: Montag, 04. März 2019 07:04
  • Geschrieben von Beatrice Reichel


Wiedersehen macht Freude


Am gestrigen Sonntag, 03.03.2019, begegneten sich die Teams des HC Burgstädt und der SG Lichtenstein-Oberlungwitz nach zwei Wochen erneut auf dem Parkett. Dieses Mal ging es nicht um zwei Punkte aus dem regulären Ligabetrieb, sondern das Weiterkommen im "Pokal". Zwar musste sich die SG erneut geschlagen geben, doch das erst nach einem hart umkämpften Spiel und weitaus positiverem Auftritt als in der Partie zuvor (24:19).

Erneut reiste die SG nicht mit ihrem vollständigen Kader an, doch war besser besetzt als im letzten Spiel und bot damit gute Voraussetzungen das Ziel, sich in dieser Begegnung in bekannter Form zu zeigen, umzusetzen. Nichtsdestotrotz waren sich die Frauen bewusst, dass ein Sieg nicht einfach werden würde.
Den Spielbeginn bestimmten die Gegnerinnen des HC Burgstädt, die direkt in der ersten Spielminute den ersten Treffer versenkten. Die SG brauchte um ins Spiel zu finden. Zwar erzielte auch sie ihren ersten Treffer in der dritten Spielminute, doch bot bis zur zehnten, keine weiteren Glanzparaden. Diese Zeit nutzten die Burgstädter um einen Vorsprung aufzubauen (5:2), den sie bis auf sieben Tore erhöhten und ihre Gäste damit in der 19. Spielminute zu einer Auszeit zwangen (10:3). Im Teamtimeout fokussierte sich das Team der SG noch einmal auf das ausgemachte Ziel, setzte dieses fortan spielerisch aktiver um und schloss die erste Halbzeit mit einem Treffer kurz vor Schluss optimistisch ab (12:8).

Vier Tore trennten die beiden Mannschaften nunmehr voneinander und beide waren sich bewusst, dass die zweite Halbzeit alles offen lässt. Spielerisch schenkten sich die Teams im weiteren Spielverlauf wenig. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und erfolgreiche Torabschlüsse erzielte man im Schlagabtausch, so dass sich das Spiel anschaulich gestaltete. Bedauerlichweise konnte der Rückstand vom Spielbeginn, trotz hohem Ehrgeiz und Kampfeswillen, nicht aufgeholt werden.

Somit schaffte es das Team der SG zwar wieder nicht, auf Sieg zu spielen, doch zeigte sich in einer völlig anderen Verfassung und Form als vierzehn Tage zuvor. Damit ist dem HC Burgstädt verdient zum Weiterkommen in der Pokalrunde zu gratulieren und maximaler Erfolg zu wünschen.

Es spielten: Anja, Tina (Tor), Jule (3), Bea (6/1), Jana a.k.a. “Anja Kreiner” (6/1), Steff (2), Stefanie, Tanja, Resi, Mel O., Antje.

HC Burgstädt gegen SG Lichtenstein-Oberlungwitz

  • Veröffentlicht: Sonntag, 17. Februar 2019 21:13
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

Abhaken und weitertrainieren


Letzte Woche noch mit dem Tabellenersten auf Augenhöhe und dieses Spielwochenende weit weg von den führenden Mannschaften. Beim gestrigen Spiel der SG Lichtenstein-Oberlungwitz gegen den HC Burgstädt ging es letztendlich nur noch darum Schadensbregenzung zu betreiben - selbst das wollte nicht gelingen und zeigte sich in einem Endstand von 27:10 für die Gegner.

Die SG war sich vor Spielbeginn bewusst, dass sie es am vergangenen Spieltag mit zwei Gegnern aufnehmen würde: zum einen mit der starken Mannschaft des HC Burgstädt, die zum Rückspiel in ihre heimische Halle einlud und zum anderen mit sich selbst. Wichtige Spielmacherinnen der SG fehlten, die Bank war, trotz des theoretisch umfangreichen Kaders, schmal besetzt und und somit die Rahmenbedingungen nicht die besten. Dennoch blieb das Team optimistisch und setzte sich zum Ziel, auf Sieg zu spielen.

Leider blieb es bei dem Vorhaben und das Team sich selbst ihr schlimmster Feind. Bereits in den ersten zehn Minuten des Spiels zeigten die Frauen des HC Burgstädt, dass sie ihren Gästen nichts schenken würden. Die SG selbst kam zudem nicht ins Spiel. Der Ball lief nicht, die Torgefahr war nicht da und im Abschluss fehlte es ein um das andere Mal am letzten Fünkchen Glück.
Das erste Timeout nutzte das Team folglich, um sich noch einmal zu fokussieren, die Taktik zu detaillieren und sich bewusst zu machen, dass es ein hartes Stück Arbeit würde, aber nichts unmöglich sei. Es stellte sich Kontinuität ein. Die Abwehr fand zurück zur bekannten Leistung und kassierte bis zur Halbzeit nur 11 Tore. Doch leider blieb die Überzeugung im Angriff aus, so dass in dreißig Minuten schwache sechs Tore erzielt wurden.


Die Halbzeitansprache appellierte an den Kampfgeist des Teams. Denn nur mit einer ehrgeizigen Einstellung und dem entsprechenden Biss in Abwehr und Angriff könne man diese Partie noch für sich entscheiden.


Die zweite Halbzeit begann. Die ersten fünf Minuten vergaben beide Mannschaften potentielle Chancen durch Abspielfehler und Fehlpässe. Doch nur die Heimmannschaft fing sich wieder und veranstaltete fortan ein verdientes Schützenfest und gewann das Spiel mit 17 Toren Vorsprung.

Schlussendlich verpasste keiner etwas, wenn er das Spiel der Damen-SG nicht live sehen konnte. Es fehlte dieses Mal leider an allem: dem Zug zum Tor, dem Zusammenspiel, dem persönlichen Ehrgeiz und dem notwendigen Biss.

Nichtsdestotrotz dankt das Team dem spontan eingesprungenen Norbert Wahsenak, der die Rolle des Coaches für das Spiel übernahm und mit viel Glaube sowie innovativen Ideen und taktisch guten Spielanweisungen bis zuletzt versuchte der Mannschaft zu Erfolgserlebnissen zu verhelfen. Ebenso ist der spontane Einsatz, Sarah Bertrams zu würdigen, die trotz gesundheitlicher Probleme ihr Team nicht hängen ließ. Zu guter Letzt gilt der Dank Anja Berger, die einmal mehr im Tor brillierte und zumindest bei einigen Siebenmetern den Gegner vor eine Herausforderung stellte.


In zwei Wochen, am 03.03.2019, werden sich die beiden Teams erneut auf dem Parkett begegnen und um das Weiterkommen in der Pokalrunde spielen. Das Ziel der SG wird dasselbe sein, auf Sieg zu spielen, doch die Umsetzung definitiv eine andere - ganz nach dem Motto: Man trifft sich immer zweimal im Leben. ;) 


Es spielten: Anja, Tina (Tor), Antje, Sarah (3), Denise, Jule , Susi, Bea (1/1), Steff (2), Stefanie, Lisa (3), Mel W., Stefanie.

HC Fraureuth gegen SG Lichtenstein-Oberlungwitz

  • Veröffentlicht: Sonntag, 10. Februar 2019 20:05
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

Mit dem Tabellenersten auf Augenhöhe - Unentschieden sichert nächsten Punkt

Am Samstag, 09.02.2019, begrüßte der HC Fraureuth die SG Lichtenstein-Oberlungwitz zum Rückspiel. Mit Respekt, gleichsam den Sieg nicht ausschließend, begegneten die Frauen der SG ihrem Gastgeber und stellten diese vor eine ernstzunehmende Herausforderung, die mit einem Unentschieden 23:23 endete.

Intensiv bereiten sich die SG-Damen bereits im Training auf die anstehende Partie vor. Das Team wusste um den starken gegenerischen Aufbau und das schnelle Umschaltspiel, das im Hinspiel zum Verhängnis wurde. Daher zielte der Trainerstab samt Team auf eine klar strukturierte Abwehr und einen solide aufgebauten Angriff ab, um den Fraureuthern Parolie zu bieten.

Schon zu Beginn zeigten die Spielerinnen der SG, dass sie gewillt sind zu siegen und verwandelten in der ersten Spielminute ihren Angriffsspielzug souverän. Die Weichen waren damit gestellt und durch oben angesprochene Abwehrarbeit sowie der Geduld vor dem Tor konnte die SG die ersten zehn Minuten für sich entscheiden und baute ihren Vorsprung auf 2:5 aus.
Bis zur 22. Minute hielt das Verhältnis (5:8) mit zwischenzeitlich fünf Toren Führung, bevor sich ein erstes Formtief einstellte und sich die Heimmannschaft mit vier Toren in Folge und einem verworfenen Strafwurf seitens der Gäste heran- und vorbeiarbeitete: Halbzeitstand 9:8.

Mit gesenktem Kopf ging das SG-Team in die Kabine und kam erhobenen Hauptes wieder heraus, denn: die erste Halbzeit zeigte, dass der Tabellenerste über zwei Drittel der ersten Halbzeit dominiert wurde und damit nicht unschlagbar ist. Wichtig sei es, so lautete die Kabinenansprache, die zweite Halbzeit von Anfang an zu gestalten, wie die erste begann. Die Abwehr müsse weiterhin locker auf den Beinen stehen, früher stören und der Angriff weiterhin den Ball laufen lassen, Spielzüge nutzen, um Lücken zu schaffen und dann effizient Verantwortung übernehmen und abschließen.

Es dauerte kurz bis sich das SG-Team auf die teils vorgezogene Abwehr des Gegners einstellte, doch dem weiteren Erfolg im Angriff sollte dies keinen Abbruch tun. Das Spiel gestaltete sich nunmehr durch Eins-Eins-Situationen, die durch einen souveränen Spielfluss initiiert wurden, aus. Zudem nutzte man Strafwürfe, um die Gastgeber nicht davonziehen zu lassen und lieferte sich über die Stationen 11:9, 14:14, 17:16 ein Spiel auf Augenhöhe.

Die letzten zwölf Minuten sollten noch einmal spannend werden. Die Gäste setzten sich in der 49. Spielminute erstmals mit drei Toren ab (19:16), doch dies veranlasste die SG in keiner Weise sich erneut geschlagen zu geben. Jede Spielerin mobilisierte ihre letzten Kräfte. Das Team räumte über die beiden Außen und Halben ab, indem durch ein aktives Zusammenspiel die Lücken gesucht und genutzt wurden (55. Minute 21:21).
Die letzten fünf Minuten gab es einen Schlagabtausch. Die SG legte vor, der HCF schloss an, sodass es in der 60. Minute 23:23 stand. Die Uhr zeigte noch 25 Sekunden, die letzte Auszeit diskutierte den abschließenden Spielzug, welcher erfolgreich durch die Heimmannschaft verhindert wurde.
Einzig ein direkt ausgeführter Freiwurf nach Ablauf der Zeit konnte damit noch zum Sieg und zwei Punkten führen. Leider sollte es auch dieses Mal nicht sein und die beiden Mannschaften trennten sich mit Gleichstand und jeweils einem Punkt.


Damit zeigte die SG in ihrem dritten Spiel der Rückrunde deutlich, wohin die Reise gehen soll - in der Tabelle bestenfalls nach oben und auf keinen Fall abwärts. Mit der Leistung vom Samstag können Mannschaft und Betreuerstab zufrieden sein, denn die SG präsentierte eine souveräne Teamleistung aus tollen Torhüterparaden, einer soliden Abwehrarbeit und einem viel Potential bietenden Angriffsspiel.


Es spielten: Anja (Tor), Theresa, Denise, Jule (2), Susi (1), Susie (5), Bea (3/4), Jana (5), Steff (1), Stefanie, Lisa (2).

Der Sack wird nicht zu gemacht...

  • Veröffentlicht: Montag, 04. Februar 2019 21:53
  • Geschrieben von Juliane Dillner
Am vergangenen Samstag kam mit SV Tanne Thalheim der Tabellenneunte nach Oberlungwitz. Unser Ziel war klar - energisch nach vorn spielen und konzentriert in der Abwehr agieren um das von Thalheim bevorzugte Mitte-Kreis-Zusammenspiel zu unterbinden. 
Motiviert starteten wir in die erste Halbzeit und gingen schnell mit 5:0 in Führung. Thalheim hatte sichtlich Mühe ins Spiel zu finden und traf erst in der 8. Minute zum Anschlusstreffer (5:1). Unsere Deckung stand sicher und auch im Angriff spielten wir locker. Hinzu kam zu unsere Freude auch der ein oder andere durch die Thalheimer Abwehr abgefälschter Treffer. So konnten wir uns bis zur 25.Minute über die Stationen 6:1, 9:5 und 14:8 ein sicheres 6-Punkte-Polster erspielen. Mit diesem Polster gingen wir beim Stand von 16:10 in die Pause.
 
Leider hatte der Gegner den besseren Start in die zweite Hälfte konnte innerhalb von sieben Minuten zu 17:15 aufschließen. In der Deckung stand Thalheim offensiver und im Angriff kamen sie immer wieder über ihre Mittelspielerin oder Kreisläuferin zum Erfolg. Die darauffolgende  Auszeit, mit der Anweisung ruhiger und besonnener zu spielen, brachte den gewünschten Erfolg und wir konnten in den nächsten zehn Minuten wieder auf 23:18 davon ziehen. Unsere Abwehr stand sicherer und im Angriff spielten wir geduldiger. Doch wie schon so oft in den bisherigen Spielen gelang es uns einfach nicht den Vorsprung zu halten oder sogar weiter auszubauen. Erneut kam ein Brunch in unser Spiel - vorn vergaben wir unsere teilweise klaren Chancen und hinten kamen die Thalheimerinnen ein ums andere Mal zum Erfolg, tankten Selbstvertrauen und konnten in der 56. Minute zum ersten Mal ausgleichen (24:24). Die daraus resultierende Nervosität auf unserer Seite hinderte uns daran noch einmal die dringend notwendige Schippe drauf zulegen und so mussten wir 50 Sekunden vor Schluss den erneuten Ausgleich zum 26:26 hinnehmen. Leider konnten wir den letzten Angriff nicht mehr für uns entscheiden, sodass wir uns mit einem Unentschieden zufrieden geben mussten.
 
Entsprechend enttäuscht und gefrustet bedankten wir uns bei unseren Fans und müssen nun bis zum nächsten Spiel am 09.03. gegen den Tabellenersten Fraureuth den Kopf wieder hoch nehmen, daraus lernen und es besser machen. 
 
Kompliment an dieser Stelle noch an die Thalheimer Spielerinnen die nicht aufgegeben, bis zum Schluss gekämpft und verdient einen Punkt mit nach Hause genommen haben.
 
Es spielten: Anja und Tina (Tor), Susie (2), Denise, Jule, Susi, Mel W. (2), Bea (5/3), Jana (7), Steff S. (2), Steff K., Lisa (3), Janin (2)

SG Lichtenstein-OSV gegen BSV Limbach-Oberfrohna

  • Veröffentlicht: Sonntag, 09. Dezember 2018 17:22
  • Geschrieben von Beatrice Reichel


Erste Halbzeit Flop, zweite Halbzeit top

Am gestrigen Samstag stand das letzte Heimspiel der Saison an, welches zugleich das erste Spiel der Rückrunde darstellte. Nach einem ernüchternden Start, kämpften die Frauen der SG sich erst an den BSV Limbach-Oberfrohna heran, arbeiteten sich dann einen Vorsprung heraus und kassierten am Ende verdient und mit beachtlichem Willen zwei Punkte (16:15).


Die ersten zehn Minuten des Spiels machte es den Anschein, der Gegner hat zwar ein paar heimische Statisten auf dem Parkett, doch die sind vorerst damit beschäftigt zuzusehen, wie man Konter läuft und sich in Fehlpässen und Unachtsamkeit übt. Innerhalb kürzester Zeit lag der BSV mit fünf Toren vorn und die SG stand etwas ratlos da.
Überrascht von der Tatsache, dass es nicht am Angriff oder der Abwehr haperte, entschied Trainer Lahr bereits zu Spielbeginn eine Auszeit zu nehmen, seine Spielerinnen noch einmal herzlich zu begrüßen, darauf zu verweisen, dass das Spiel bereits begonnen habe und man nunmehr aufwachen und mitspielen dürfe. So stiegen die Damen etwas spät, doch letztendlich noch rechtzeitig ins Spielgeschehen ein, fingen sich in der Abwehr, strukturierten ihren Angriff und arbeiteten sich bis zur Halbzeit auf fünf Tore an die Gäste heran (5:10).

In der Halbzeit war die Parole klar: das wird eine bescheidene Arbeit, doch ob wir dieses Spiel gewinnen oder nicht, liegt allein an der eigenen Einstellung. Limbach-O. sei weder körperlich, noch taktisch überlegen. Die flinken, schnellen Gegner gehen zwar gut in die Lücken, können jedoch mit einer konsquenten Abwehrarbeit kontrolliert werden. Problematischer würde es, wie bereits in mehreren Spielen der Fall, den eigenen Angriff effizient zu nutzen. Doch auch hier gibt es diverse Möglichkeiten, die das Team und jede einzelne “nur” nutzen müsse. Wichtig, wie immer: den Ball laufen lassen und Ruhe bewahren.

Hoch motviviert ging das Team aus der Kabine und in die Zweite Halbzeit. Das Motto lautete, am nächsten Tag von einem Sieg zu berichten, also heißt es angreifen!Euphorisch könnte man zusammenfassen, gesagt - getan. Innerhalb der ersten acht Spielminuten der zweiten Halbzeit holte man sich die Tore zurück (8:10), die man anfangs leichtfertigt aus der Hand gab und zwang die Gäste zu einer Auszeit.Bei der SG war der Wille fortan da, doch der BSV gab sich nicht freiwillig geschlagen und baute zunächst seinen Vorsprung aus.

Die Uhr zeigte noch etwa 15 Minuten Spielzeit, bei einem Stand von 9:12. Nun hieß es alles oder nichts. Mit dieser Einstellung gestalteten die Frauen als ein Team das letzte Viertel. Die Abwehr biss, spielte Bälle raus und verwandelte dreimal hintereinander souverän. Kurz vor Schluss “nullte” man bei einem Stand von 12:12 das Spiel.
Somit war wieder alles offen und das Kopf-an-Kopf-Rennen konnte beginnen. Führung für die Gäste, Ausgleich durch sieben Meter der Heimmannschaft. In Folge drei Tore der SG und die Führung mit 16:13 in der 57. Spielminute. Nun hieß es Ruhe bewahren, spielen und nicht verunsichern lassen. Gut, die Gegner kämpften sich zwar noch einmal bis auf ein Tor heran, doch die Punkte gab die SG Lichtenstein-OSV nicht mehr aus der Hand (16:15).

Nun mag man über das Ergebnis des Spiels streiten, diskutieren, dass spielerisch mehr möglich sei und feststellen, dass es bei der SG einige Baustellen gibt. Doch man kann es auch anders sehen, indem man sich bewusst macht, dass das Leben und somit jedes Spiel eine Einstellungssache ist. Denn allein durch ihre Einstellung zeigten die Mädels gestern, dass sie, trotz der Baustellen, trotz der Defizite und trotz eines deutichen Zwischenergebnisses, ein Team sein können, das gemeinsam Unmögliches möglich macht.

Das erste Spiel der Rückrunde war ein harter Kampf, die weiteren werden ebenso wenig ein Zuckerschlecken, doch eines ist klar: Das Team der SG packt es an!

Es spielten: Tina (Tor), Resi (5), Jana (5), Jule (3), Nine, Bea (0/1), Steff (1), Lisa (1), Antje, Denise, Susi, Mel.

SSV Lichtenstein-OSV gegen HC Glauchau-Meerane

  • Veröffentlicht: Sonntag, 02. Dezember 2018 20:36
  • Geschrieben von Beatrice Reichel


Advent, Advent, zwei Punkte brennen

Am heutigen Sonntag hatten die Damen der SG Gäste aus Glauchau-Meerane, die sie über ein spannendes Spiel auf Augenhöhe auf Trapp hielten und letztendlich mit einem Ergebnis von 20:15 eindeutig schlagen konnten.

Das Spiel zum ersten Advent begann beschaulich. Es begegneten sich die Mannschaften auf vergleichbarem Niveau und beide Teams hatten den Sieg vor Augen. In den ersten Minuten verwandelte Gast-, wie Heimmannschaft.
Nach etwa zehn Minuten bei einem Stand von 3:3 verabschiedete sich die SG dann jedoch erstmals und ging auf Torjagd. Über Mitte, über Halb, über Außen, selbst durch “hässliche” 7-Meter konnten Tore erzielt werden. Es lief und die SG zog vorerst mit einem Stand von 9:3 von dannen.

Leider blieb es nicht bei diesem Spielfluss, so dass der Gegner sich bis zur Halbzeit noch einmal heranarbeitete (11:7). Nichtsdestotrotz biss er sich mehrfach an der heimischen Torfrau, die neuerdings 7-Meter locker wegfängt, die Zähne aus.

Die Erkenntis der Halbzeit war, dass wir bisher ein Spiel zeigten, das sicher in der Abwehr stand, den Kreis im Griff hatte und im Angriff souverän auftrat. Nun müsse jedoch darauf geachtet werden, dass das Spiel nicht erneut fahrig würde, man die Ruhe bewahre und sich den Sieg hole.

Natürlich liefen die ersten Minuten der zweiten Halbzeit nicht ganz, wie geplant. Der Gegner gab sich nicht ohne Weiteres geschlagen. Mit absoluten Glanzleistungen schieb Tina im Tor der Angriffslust des HC jedoch den letzten Riegel vor, insofern diese nicht schon vorher an einer konzentrierten Abwehr scheiterten. Teils in doppelter Unterzahl bewies sich die Heimmannschaft und nutzte mehrfach die offene Mitte für direkte Aktionen. Nicht einmal fragliche Schiedsrichterentscheidungen, die den Gästen mehrfach Strafwürfe offerierten oder Zweiminuten-Sanktionen, die zu doppelter Unterzahl führten, konnten dem Wille der Damen etwas anhaben.

Mit kurzer Spannung im letzten Spieldrittel, bei dem sich die Gäste noch einmal auf drei Tore herangearbeitet hatten (15:12) holten sich die SG Lichtenstein-OSV in der Oberlungwitzer Halle abschließend den Sieg und damit zwei verdiente Punkte (20:15).


Es spielten: Tina (Tor), Anja (Tor), Susie (6), Resi (3), Jana (4), Jule (3), Nine (1), Bea (0/1), Steff (2), Susi, Mel O.

SG Lichtenstein-OSV gegen USG Chemnitz

  • Veröffentlicht: Sonntag, 25. November 2018 11:04
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

 

Gut gekämpft

Am gestrigen Samstag waren die Damen der SG bei der USG Chemnitz zu Gast und lieferten sich zwei Drittel des Spiels einen fairen Kampf auf Augenhöhe. In den letzten Minuten setzte sich die Heimmannschaft jedoch deutlich ab und beendete die Partie mit 23:17 Toren eindeutig.

Schnell erkannte die SG um Trainer Lahr, dass das Spiel schnell sein wird, man früh den gegnerischen Angriff stören müsse und es in der Abwehr gilt, schnell zu rücken. In der ersten Hälfte der ersten Halbzeit sollte wurde dies konsequent umgesetzt und durch erfolgreiche Angriffe summiert, so dass sich die Gäste teils mit vier Toren absetzen konnten.

Natürlich ließ die USG dies nicht auf sich sitzen, nutzte Abspielfehler ihrer Gegner und verwandelte diese genauso wie gepfiffene 7-Meter souverän. Dies führte zu einem Halbzeitstand von 11:12 für die Gastmannschaft.

Resüme zur Halbzeit in der Kabine: Die SG präsentiert ein gutes Spiel, das nicht frei von Fehlern ist, doch solange diese nicht Überhand nehmen, kann das Spiel gewonnen werden.

Die zweite Halbzeit begann und verlief leider nicht, wie geplant. Zwar boten die Gäste der Heimmannschaft die ersten 15 Minuten noch gut Paroli, doch stellten unmittelbar nach Anpfiff der letzten 30 Minuten fest, dass die USG die Partie drehen möchte.

Die Abwehr auf 5.1 umzustellen führte für die Damen der SG nicht zum gewünschten Ergebnis, sondern drei aufeinanderfolgenden Treffern der Gegner, die natürlich Spannung und Druck ins Spiel brachten. Der Kampfgeist war da und der Wille ebenso. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle erneut die Torwartleistung.

Bedauerlicherweise sollte es am Ende leider auch dieses Mal erneut nicht reichen.

Es spielten: Anja (Tor), Tina (Tor), Resi (3), Susie (4), Jana (6), Nine (2), Mel W. (1), Mel O., Bea (1), Steff, Denise, Susi.

SG Lichtenstein-OSV gegen SG Raschau-Beierfeld

  • Veröffentlicht: Sonntag, 18. November 2018 10:08
  • Geschrieben von Beatrice Reichel

 

Besser einen Punkt als keinen Punkt

Dank einer glanzvollen Torwartleistung und spielüberdauerndem Kampfgeist holten sich die Damen der SG Lichtenstein-OSV gestern beim Heimspiel gegen die Gäste aus Raschau-Beierfeld einen Punkt und kletterten durch das Unentschieden (20:20) eine Stufe höher in der aktuellen Tabelle.

Direkt die erste Spielminute nutzten die Gastgeberinnen um ein Zeichen zu setzen und verwandelten über links Außen erfolgreich das 1:0. Dies ließen die Gäste nicht auf sich sitzen und begegneten mit ihrem ersten Rückraumtreffer über halb Rechts. Fortan sollte die erste Halbzeit ein Schlagabtausch werden.
Dabei stand die Abwehr der heimischen SG zwar solide, bot den Gästen jedoch zu viel Bewegungsfreiraum und der Angriff spielte sich erneut ohne konkreten Zug zum Tor vor der gegnerischen Abwehr den Ball hin und her und die sonst effektiven Spielzüge konnten nicht konsequent durch das vorgezogene Spiel Raschaus zu Ende gespielt werden.

Optimale Voraussetzungen für den Sieg boten sich somit noch nicht, aber die Einstellung stimmte. Völlig anders als im Spiel gegen Chemie Zwickau präsentierten sich die Damen und stellten die SG Raschau-Beierfeld, die sich derzeit im oberen Drittel der Tabelle befindet, vor eine ernstzunehmende Herausforderung. Lediglich gegen Ende der ersten Halbzeit stellte sich bei den Damen der SG Lichtenstein-OSV die bekannte Fahrigkeit ein, sodass man den Gegner zunächst mit zwei Toren Vorsprung in die Pause entließ (9:11).

Fakt, so lauteten Soeren Lahrs Worte in der Halbzeitpause, ist, dass noch nichts verloren sei. Das Team solle weiterhin den Spielfluss des Gegners unterbrechen und spielerisch fairen Körperkontakt suchen, um zu zeigen, dass die Abwehr steht. Im Angriff sollen die Spielzüge genutzt werden und aggressiver angezogen.
Mit Spannung ging das Team in die zweite Halbzeit und spannend sollte es bleiben. Die SG Lichtenstein-OSV startete eine Aufholjagd, die die Gäste-SG unter Druck setzte. Mehr als vier Tore ließ man den Gegner über die Stationen 10:12, 10:14, 12:15 nicht mehr weg und setzte stets nach.

Bis zuletzt motivierte sich das Team, holte Energie und Kraft aus der Abwehrarbeit und der überragenden Torwartleistung ihrer Keeperin Tina und übernahm durch Einzelaktionen sowie erfolgreiche Zusammenspiele Verantwortung im Angriff, die belohnt werden sollte - 15:16, 50. Minute.

Dann hieß es noch einmal Konzentration, da sich der Gegner in der 56. Minute erneut mit drei Toren absetzte (17:20). Jedoch ließ die SG dies nicht auf sich sitzen, Jana machte den Anfang, Susie zog nach, 19:20 in der 59. Minute. Die Uhr zeigte noch 37 Sekunden - Auszeit durch Trainer Lahr. Die Ansage: das Team solle den Ball laufen lassen, anziehen, die Abwehr in Bewegung bringen und durch den Spielzug erfolgreich abschließen. Die ersten beiden Anziehversuche wurden durch die nunmehr offene Deckung der Gegnerinnen unterbrochen. Doch der Ehrgeiz der Heimmannschaft war da, anziehen, Spielzug eröffnen - abgewehrt, Freiwurf. Die Uhr zeigte noch 10 Sekunden: es konnte nur eine Standardausführung werden. Zwei Mann stellen für halb Links, Schuss, Tor. Vier, drei, zwei, eins - Abpfiff: Erleichterung, Freude, Tränen.

Selbst wenn es keine zwei Punkte geworden sind, bedeutet dieses Untentschieden mehr als manch eindeutiger Sieg. Denn das gestrige Spiel zeigte, was in der frisch zusammengewürfelten SG steckt und wozu das Team in der Lage ist.

Liebes AHUs, ihr habt maßgeblich zum gestrigen Ergebnis beigetragen. Dafür danken wir euch!

Es spielten: Tina (Tor), Anja (Tor), Resi (2), Jule (3), Nine (1), Susie (4), Jana (5), Susi, Tanja, Steff (3), Stefanie, Antje (1), Bea (1).

SG Lichtenstein-OSV gegen Chemie Zwickau

  • Veröffentlicht: Sonntag, 11. November 2018 17:36
  • Geschrieben von Beatrice Reichel


Deutliche Steigerung in der zweiten Halbzeit, die am Ende dennoch nicht für den Sieg reichte

Am heutigen Sonntagmorgen spielten die Frauen der SG in Zwickau gegen das Damenteam von Chemie Zwickau. Nach einer bedenklichen ersten Halbzeit begann das Team gefühlt neu, steigerte sich deutlich, doch konnte das Spiel letztendlich nicht drehen (23:17).

Über die erste Halbzeit gibt es wenig zu berichten. Die Abwehr bot dem Gegner zwar Paroli, aber im Angriff fehlte es an allem - dem Zug zum Tor, der notwendigen Konsequenz und dem letzten Fünkchen Glück bei den Torabschlüssen. Fehlpässe und Unsicherheit führten ähnlich zu vorangegangenen Spielen zudem zu Fehlern, die mit Konterläufen der Gegnerinnen, die souverän verwandelten, bestraft wurden. So verabschiedeten sich die Gäste mit gerade einmal 3 Toren und 10 Gegentoren in die Pause.

Das Gute, so Trainer Lahr, es gäbe jetzt nichts mehr zu verlieren. Das Ziel war gesetzt, von vorn anfangen und zeigen, dass man ein ernstzunehmender Gegner und kein schlichtes Opfer ist.

Mit viel Kampfgeist und dem notwendigen Selbstvertrauen sollte dies nunmehr in die Tat umgesetzt werden. Jana verwertete folglich in bekannter Weise Eins-Eins-Situationen für sich, die Mitte nutzte ihre Lücken, die Außen verwandelten selbst beim anspruchsvollsten Winkel und Resi zog wie immer bis zum Schluss. Die Frauen der SG zeigten, dass auch sie Kontern können und zudem parierte die Abwehr noch ein bisschen besser als zuvor.

Das Team kämpfte sich hart heran und ließ die Gegnerinnen erst einmal nicht von dannen ziehen, so dass bis auf 15:12 verkürzt wurde. Somit steigerte sich noch einmal die Spannung und der Ehrgeiz war geweckt, das Spiel vielleicht doch zu drehen. Leider sollte dies ein frommer Wunsch bleiben. Die Heimmannschaft behielt ihre Ruhe und spielte routiniert ihr Spiel weiter, nutzte Einzelaktionen und verwandelte mehrfach gekonnt über Außen.

Letztendlich gewann die SG zwar mit einem Tor Vorsprung die zweite Halbzeit, nur besteht ein Spiel aus 60 Minuten und die ersten 30 konnten, trotz aller Versuche, einfach nicht herausgearbeitet werden.


Es spielten: Anja (Tor), Tina (Tor), Jana (5), Jule (2), Resi (4), Susie (3), Antje, Steff, Bea (1/1), Lisa (1), Denise, Tanja, Susi, Nine.

Der Oberlungwitzer SV bedankt sich bei:

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